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Der Kirchen-Schläfer braucht auch Mitgefühl

Wer schläft, sündigt nicht – kann aber durchaus tief fallen. Die Erkenntnis stammt vom Faschingsgottesdienst in der evangelischen Stadtkirche Kitzingen.
Als Cowgirls trat die Junioren-Garde in der Stadtkirche auf.FOTO: Hess
 

Der Mensch kann froh sein, Gott zu haben. Das wurde beim Faschingsgottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche deutlich.

Bernd Nägle, Sitzungspräsident der Kitzinger Karnevalsgesellschaft (KiKaG), las aus der Apostelgeschichte. Danach ist der Gläubige Eutychus bei einer Rede von Paulus vom Schlaf übermannt worden und aus dem Gotteshaus mehrere Stockwerke tief gestürzt. Doch, wie Pfarrer Uwe Bernd Ahrens beruhigte, sei der für tot gehaltene Mann von Gott bewahrt worden und habe weiter gelebt. Ahrens sprach über den Kirchenschlaf und sagte „Ein Nickerchen ist nicht das Schlimmste“, und brachte Mitgefühl für Schläfer auf. „Denn: lieber in der Kirche pennen als gar nicht zum Gottesdienst zu rennen“, reimte der Geistliche.

Den Faschingsgottesdienst gibt es seit dem Jahr 1985. Damals hatten Ahrens und KiKaG-Mann Norbert Schober miteinander gewettet, wenn Ahrens bei der KiKaG in die Bütt steigen würde, käme das närrische Volk zu einem Faschingsgottesdienst in die Stadtkirche. Seither ist das so. Heuer trug Präsident Wolfram Beha einen Psalm aus der Feder des Kabarettisten Hanns Dieter Hüsch vor.

„Das habt ihr toll gemacht“, lobte Pfarrer Ahrens die Mädchen der KiKaG-Minis mit ihren Trainerinnen Iris Zimmermann und Stefanie Oppel. Viel Applaus verdienten sich die Juniorengarde, die Prinzengarde sowie das Tanzmariechen Romina Coccorullo. Den Gottesdienst umrahmte der Jugendchor Jubilate mit Katharina Schweiger, Eva-Maria Lechner, Verena Hildebrand und Kilian Schweiger, begleitet von Kantor Martin Blaufelder. Nach dem Gottesdienst lud Uwe Bernd Ahrens zum Krapfenessen ins Paul-Eber-Haus ein.

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