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Der Computer regelt die Miniaturwelt

Kennenlerntage bieten die Eisenbahnfreunde Kitzingen an. Das Vereinsheim in der Würzburger Straße 6 steht offen am 10. und 11. Dezember.
Der Vorsitzende des Vereins der Eisenbahnfreunde Kitzingen, Thilo Dreher aus Wiesenbronn, freut sich über einen Neuerwerb des Vereins – ein Modell  eines offenen Güterwaggons. Vorne die  Nachbildung eines D- Zuges, bespannt mit der legendären Diesellok der Deutschen Bundesbahn V 200, die erstmals im Jahr 1956 auf die Schienen kam.
 
von PETER HARTMANN

Kennenlerntage bieten die Eisenbahnfreunde Kitzingen an. Das Vereinsheim in der Würzburger Straße 6 steht offen am 10. und 11. Dezember von 11 bis 17 Uhr und am 24. Dezember von 11 bis 16 Uhr. Die letzten Züge der Modelleisenbahner rollen zum Abschluss der Weihnachtszeit am Dreikönigstag, 6. Januar 2017, von 11 bis 17 Uhr.

Für Gruppen und Vereine können nach telefonischer Absprache, Tel. (0 93 25) 3 16 98 57, Vorführungen arrangiert werden. Einmal im Monat gibt es einen Stammtisch, der jedermann offen steht. Weiter gehören ein Sommerfest, Fahrten mit historischen Zügen, Museumsbesuche und Tage der offenen Tür zum Vereinsprogramm.

In früheren Zeiten war es Brauch, Buben eine Eisenbahn zu Weihnachten zu schenken. Angefangen hat die Eisenbahn im Kinderzimmer mit solidem Blechspielzeug mit Federantrieb. Aber die Entwicklung ist nicht bei der Blecheisenbahn stehengeblieben, sondern es sind in Deutschland im Lauf der Zeit Modellbauvereine mit dem Ziel entstanden, die Eisenbahnen mit ihren Lokomotiven, Wagen, Schienen, Stellwerken, Bahnhöfen und der umgebenden Natur im Kleinformat nachzubilden, informiert der Vorsitzende der Eisenbahnfreunde Thilo Dreher.

Traditionsreiche Hersteller liefern hierzu die notwendigen Fahrzeuge und Utensilien. Längst hat hier moderne Technik Einzug gehalten. Der Modellfahrbetrieb mit Stellwerken wird heutzutage vollelektronisch mit speziellen Computern abgewickelt – fast wie im richtigen Eisenbahnleben.

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