Ich willige einX

Diese Website verwendet das Besucheraktions-Pixel von Facebook für statistische Zwecke. Mit einem Cookie kann so nachvollzogen werden, wie unser Marketing auf Facebook wirkt und wie wir es verbessern können. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Einverständnis hierzu erteilen. Eine genaue Beschreibung zum „Besucheraktions-Pixel“, zu Cookies im Allgemeinen und Ihrem Widerspruchsrecht, das Sie jederzeit ausüben können, steht Ihnen in unserer Datenschutzerklärung unter hier zur Verfügung.

Bernhard Lenz übergibt Führung des Golfclubs an Peter Siegel

Bei der Hauptversammlung des Golfclubs Schloss Mainsondheim ging eine Ära zu Ende: Nach 18 Jahren stellte sich Präsident Bernhard Lenz nicht mehr zur Wahl.
Sie führen jetzt den Golfclub Schloss Mainsondheim (von links): Schatzmeister und Geschäftsführer Hans Waldmann, Vizepräsident Otto Lobenwein und Präsident Peter Siegel.
 
von NORBERT HOHLER

Bei der Hauptversammlung des Golfclubs Schloss Mainsondheim am Dienstagabend ging eine Ära zu Ende: Nach 18 Jahren stellten sich Präsident Bernhard Lenz, Vizepräsident Eckhard Himmel und Schatzmeister Andreas Berberich nicht mehr zur Wahl.

Zum neuen Präsidenten wählten die Mitglieder Peter Siegel: Er erhielt ebenso einstimmig das Vertrauen, wie Vizepräsident Otto Lobenwein und Schatzmeister Hans Waldmann. Siegel würdigte die bisherigen Präsidiumsmitglieder für ihr Engagement, mit dem sie den Club zu dem gemacht hätten, was er heute ist.

Die neue Führung hat vor, den Vorstand auf vier Personen zu erweitern und einen weiteren Vizepräsidenten zu installieren, wofür Karl-Heinz Rösch kandidieren wird. Dazu ist eine Satzungsänderung notwendig, weshalb demnächst eine Außerordentliche Mitgliederversammlung anberaumt wird. „Peter ist eine allgemein geschätzte Persönlichkeit“, attestierte Bernhard Lenz seinem Nachfolger.

Siegel nannte 2017 als ein Jahr des Übergangs, in dem er alle Strukturen durchleuchten wolle. „Wir sollten miteinander statt übereinander reden“, gab der neue Präsident als Losung aus. Auch im Aufsichtsrat mit Ehrenpräsidentin Ingrid Knauf als bisherige Vorsitzende stehen Neuwahlen an, da das ganze Gremium seine Ämter zur Verfügung stellte. Damit stehen einige Gründungsmitglieder, die die Geschicke des GC entscheidend geprägt hatten, nicht mehr in der Verantwortung.

In seinem letzten Rechenschaftsbericht freute sich Bernhard Lenz über die große Zahl von Turnieren 2016 und in diesem Jahr. Die 18-Loch-Anlage sei gut durch den Winter gekommen und top. Alle 28 Groß-Boxen in der neuen Caddy-Halle sind vermietet und die gut ausgelasteten Golf-Carts tragen zu positiven Ergebnissen bei.

Lenz erinnerte die Mitglieder daran, dass jeweils zu Jahresbeginn schon 550 000 Euro verplant sind für die Tilgung der Verbindlichkeiten, Löhne und Gehälter, Betriebsmittel, Steuern, Gebühren Abgaben, Versicherungen. Der Club weist zwar nach 20 Neumitgliedern in diesem Jahr eine positive Mitgliederbilanz auf mit 625 Mitgliedern (davon 460 Vollzahler).

Doch die Mitgliedsbeiträge reichten nicht aus um die genannten Ausgaben zu decken, weshalb der GC permanent alle möglichen Einnahmequellen auszuschöpfen versuche.

Der Verein stünde auf einem grundsoliden Fundament, was auch der scheidende Schatzmeister Andreas Berberich unterstrich. So könne der Golfclub weiterhin Verbindlichkeiten abbauen und habe mit dem 900 000 Euro teuren Kauf und Umbau der Bechtolsheim-Scheune 2015 einen weiteren Meilenstein geschafft. Dass sich der Wert des modernen Maschinenparks für die Riege der Greenkeeper (Grünanlagenpfleger) auf eine halbe Million Euro beziffert, informierte der Geschäftsführer der Golfanlage, Raimund Mahlberg. Seinen Posten wird nun Hans Waldmann ausfüllen.

Bernhard Lenz blickte zum Ende seiner 18 Jahre bis zur Clubgründung 1988 zurück und bemerkte, „dass nur derjenige die Gegenwart beurteilen kann, der auch die Vergangenheit kennt“. Erst wurde die Neun-Loch-Anlage 1989 eingeweiht, 1995 folgte das Clubhaus mit dem Restaurant Aida und 1997 die 18-Loch-Anlage.

In den vergangenen 28 Jahren habe der Club drei Millionen (davon 1,4 Millionen an Spenden) in seine Anlage investiert. Von den 70 Hektar der Anlage sind 52 Hektar im Besitz des Clubs und auf die restlichen Flächen besteht ein Ankaufsrecht.

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.