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BN-Ortsgruppe für Großlangheim und Umgebung gegründet

Eigentlich gibt es die Ortsgruppe des Bund Naturschutz in Großlangheim bereits seit mehr als einem Jahr – dennoch fand jetzt quasi die zweite Gründungsversammlung statt.
Sie leiten die Ortsgruppe des Bund Naturschutz in Großlangheim (von links): Markus Fende (Kleinlangheim), Dieter Hoffmann, Waltraud Hoffmann (beide Haidt), Vorsitzender Dietmar Brendt (Großlangheim), Harald Schellhorn, Claudia Schellhorn (beide Haidt)  – im Bild mit dem Kreisvorsitzenden Manfred Engelhardt.
 
von REGINA STERK

Eigentlich gibt es die Ortsgruppe des Bund Naturschutz (BN) in Großlangheim bereits seit mehr als einem Jahr – dennoch fand jetzt quasi die zweite Gründungsversammlung statt. Denn die Verantwortlichen wollten ihre Arbeit auf breitere Füße stellen und luden alle 60 registrierten Mitglieder des BN in die Verwaltungsgemeinschaft Großlangheim ein. Gekommen sind zwölf, fast alle Orte der waren vertreten.

„Unsere Aufgabe ist es, unsere Umgebung als lebenswert und liebenswert zu erhalten“, erklärte Dietmar Brendt aus Großlangheim, der die Ortsgruppe bisher leitete und jetzt erneut zum Vorsitzenden gewählt wurde.

Jugendarbeit ausbauen

Sein Stellvertreter wurde Dieter Hoffmann. Als Schriftführerin wählten die Anwesenden Claudia Schellhorn, die Kasse führt nun Waltraud Hoffmann (alle drei aus Haidt). Als Ortsvertreter wurde Dietmar Brendt für Großlangheim gewählt, Markus Fende vertritt Kleinlangheim und für Haidt spricht künftig Harald Schellhorn. Für Wiesenbronn fand sich kein Ortssprecher.

Manfred Engelhardt, der Vorsitzende des Kreisverbandes, freute sich über die Gründung der Ortsgruppe. Er machte angesichts der überschaubaren Teilnehmerzahl Mut: „Ich habe schon kleinere Gruppen gesehen.“ Er machte sich vor allem dafür stark, die Jugendarbeit des Verbandes auszubauen. Der Geschäftsführer des Kreisverbandes, Klaus Petter, erklärte, dass es im Bereich der VG Großlangheim eine Fülle an Naturschutzgebieten und Rückzugsorten für seltene Tierarten gebe, die es zu schützen und zu erhalten gelte. Gerade im Bereich der Grabenpflege sei es wichtig, sich dafür einzusetzen, dass nicht durch übermäßiges Mähen dort lebende Tiere gefährdet würden.

Kleinlangheims Bürgermeisterin Gerlinde Stier stimmte dem zu, gab aber auch zu bedenken, dass oftmals Beschwerden aus der Bevölkerung über verwucherte Gräben laut würden. Hier sei eine bessere Aufklärungsarbeit notwendig.

Lama-Wanderung geplant

Ihr Amtskollege aus Großlangheim, Karl Höchner, meinte, dass es immer Reibungspunkte zwischen den Kommunen und dem Naturschutz geben werde, wenn sich aber beide in gegenseitigem Verständnis begegnen, seien diese Probleme lösbar. In ihrem ersten Jahr ihres Bestehens war die Ortsgruppe schon rege aktiv: Ob die Teilnahme an der „Tour de Müll“ des Landkreises oder Wanderungen zum Thema Vogelstimmen oder Wildkräuter: das Jahresprogramm bot einiges für die Naturliebhaber. Auch in den kommenden Monaten sind solche Aktionen geplant. Außerdem will man beim Ferienpass eine Wanderung mit Lamas anbieten.

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