UNTERSAMBACH

Arbeiten am „Highway to Sambi“ aufs Korn genommen

Vom Wintereinbruch am Kirchweih-Wochenendes ließ sich die Jugend in Untersambach nicht aufhalten.
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Die beiden Kirchweih-Predigerinnen Laura Fischer und Anna-Lisa Kuchenbrod hatten in Untersambach auch bei Schneefall ihren Spaß.

Ausgerechnet vor dem Höhepunkt des Kirchweih-Wochenendes hatte es auch in Untersambach kräftig zu schneien begonnen. Davon ließ sich die Jugend allerdings nicht abhalten und machte sich trotzdem auf zum Umzug durch das Dorf. Regenschirm aufspannen, die Musikkapelle musste ein wenig improvisieren und los ging der Zug mit den Wagen.

Ganz vorne hatten wieder die beiden Predigerinnen Laura Fischer und Anna–Lena Kuchenbrod ihren „Hochsitz“, dahinter folgten unter anderem die Sänger Kristin Fröhlich und Thorsten Wirth, die an den Häusern der Ortsprominenz kurze Ständchen sangen.

Schneewalzer

Wärmende Getränke wurden gereicht, ehe am Dorfplatz in der Ortsmitte die Musikkapelle aus Frankenwinheim wartete. Unter dem Dach, denn die Musiker hatten sich wegen des Schnees kurzerhand in das Buswartehäuschen verzogen. Zum Ausgraben des Bierfasses musizierten sie, dann ging es weiter im Gemeinschaftshaus, wo die Predigt diesmal jedoch drinnen im voll besetzten Saal vorgetragen wurde. Die passende Musik gab es mit dem „Schneewalzer“, denn draußen fielen fleißig die Flocken.

Das Predigerinnen-Duo hatte einiges zusammengetragen, was sich in den letzten Monaten so alles in und um „Sambi“ abgespielt hat. Derzeit seien ringsum den Ort Baustellen, da würden die Fluchtwege mittlerweile knapp, spielten sie auf die Arbeiten an den Straßen an. Dabei nahmen sie vor allem die Strecke nach Wiesentheid aufs Korn, die momentan gemacht wird. Die Arbeiten am „Highway to Sambi“, wie die Predigerinnen die Strecke nannten, dauerten zwar doppelt so lange, dafür werde die Straße aber auch doppelt so breit, wie vorher.

Kontrollen

Auf dem daneben verlaufenden Radweg dürfe man in der Zwischenzeit auch nicht laufen oder mit dem Rad fahren. Darüber sei ein Ortsbürger sogar von der Polizei belehrt worden, die dort eigens kontrolliert habe. Der gute Mann schere sich aber nicht darum und nutze die Trasse trotzdem zum täglichen Weg auf die Arbeit, wussten die beiden Damen.

Aus der Mühle, die mitten an der Strecke liegt und als beliebter Feierabend-Treffpunkt gilt, wussten die Predigerinnen auch wieder einiges zu berichten.

Auch die Mühlen-Bewohner erleben so einiges, wie in der Predigt berichtet wurde. Natürlich durfte auch das Mitfahrer-Bänkchen nicht fehlen, das im Sommer am Ortsausgang von Wiesentheid aufgestellt wurde. Es werde kaum genutzt, weil die Straße ja derzeit gesperrt sei. Manches mehr an Anekdoten brachten die beiden in ihrem Vortrag, der dem Publikum hörbar gefiel.

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