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Am Freibad: Unterwasserwelt aus der Dose

Mit Stolz präsentierten 24 Schüler des Franken-Landschulheims Gaibach ihr Kunstwerk an der Umkleidehalle des Volkacher Freibades. Sie hatten allen Grund dazu.
Volkachs Bürgermeister Peter Kornell durfte sich als Street Art-Künstler ausprobieren. Bei der Vernissage des Gaibacher Gymnasiums am Freibad nahm er selbst die Spraydosen in die Hand.
 
von ANDREAS STÖCKINGER

Mit Stolz präsentierten 24 Schüler des Franken-Landschulheims Schloss Gaibach ihr Kunstwerk an der Umkleidehalle des Volkacher Freibades den Gästen bei der Vernissage. Unter ihnen war auch Volkachs Bürgermeister Peter Kornell, der sich freute, dass die Gruppe vom Projekt-Seminar um die Lehrerinnen Julia Gock und Stefanie Neff die vorher karge Betonfläche in eine bunte Unterwasserwelt verwandelten. „Das ist doch wirklich schön geworden“, fand nicht nur Kornell.

Respekt für das Werk

„Abgetaucht – Street Art am Freibad“, hieß das Projekt, das dort im Rahmen der Landkreisweiten Kulturzeichen 2017 über die Bühne ging. Die Vernissage zum Abschluss hatten sich die jungen Künstler verdient. Den Sinn der Schau erläuterte Kunst-Lehrerin Julia Gock so: Im wirklichen Künstler-Leben mache man das, wenn man etwas Gutes geschaffen habe. Um sein Werk zu feiern, zu zeigen, um ihm Respekt entgegen zu bringen. Schließlich haben die Akteure auch viel Zeit investiert.

Viel erlebt

Von ihrer Arbeit und mancher dabei erlebten Begebenheit erzählten Emily Bernhardt, Lena Rumpel, Corinna Schüll und Lena Zink. Zunächst einmal hatten sie wenig Ahnung, was Street Art sei, und wie es funktioniere, gaben die vier zu. Über Referate und Besuche beim Würzburger Künstler Philipp Katzenberger näherten sie sich dem Projekt.

Im Zeichen des Wassers

Nach der Theorie ging es für die Elftklässer ans Werk, die Wand am Volkacher Freibad hatte Bürgermeister Kornell angeboten. Er hatte einen Wunsch: Das Bild muss zum das landkreisweiten Kulturthema „Im Zeichen des Wassers“ passen. Sein Wunsch war den Nachwuchskünstlern Befehl. An fünf Tagen malten und sprayten die Schüler 25 Stunden lang, bis die 160 Quadratmeter große Fläche mit Tieren, Pflanzen und viel Farbe bestückt war. Dabei wurden die Künstler gefilmt und der Film bei der Vernissage gezeigt.

Bürgermeister an der Farbdose

Die Motivation der jungen Künstler gefiel den Pädagoginnen. Es sei sehr anstrengend gewesen, habe aber viel Spaß gemacht, das Projekt zu sehen und zu erleben. Man sei schon ein klein wenig stolz darauf, sagte eine der Schülerinnen bei der Vorstellung.

Zu guter Letzt mussten noch Bürgermeister Kornell und Lars Ziegler von der Schulleitung zur Dose greifen. Als Andenken sprühten sie unter Anleitung der Schüler ein Bild fürs Rathaus und die Schule. Und auch die Besucher konnten sich an der Spraydose versuchen.

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