Abtswinder Rathaus-Umbau liegt im Plan

Die Arbeiten bei der Renovierung des Abtswinder Rathauses liegen im Zeit- und Kostenplan. Zumindest fast. Ein Ratsmitglied hat einen nicht ordnungsgemäß ausgeführten Auftrag moniert.
Das Rathaus in Abtswind (Bild von 2015, vor der Sanierung)
 
von ANDREAS STÖCKINGER

In der Sitzung des Gemeinderates informierte Abtswinds Bürgermeister Jürgen Schulz über den Umbau des Rathauses.

Derzeit wird im Innenbereich des Gebäudes, in dem sich im oberen Geschoss zwei Wohnungen befinden, renoviert. Schulz teilte mit, dass man bisher gut im Zeitplan liege, der Ablauf wie auch die Kosten befänden sich im Soll. Zumindest die Außensanierung soll abgeschlossen sein, bevor die Witterung schlechter wird.

Zuletzt konnte der Kamin problemlos bis zum Dachboden abgebaut werden, am Dachstuhl wurden neue Balken eingezogen. Derzeit laufen in einer der beiden Wohnungen Abbrucharbeiten, außerdem wird die Heizung installiert. Auf insgesamt rund 400 000 Euro wurden die Kosten für die umfangreiche Sanierung am denkmalgeschützten Gebäude in der Ortsmitte geschätzt.

Nicht ordnungsgemäß ausgeführt?

In dem Zusammenhang monierte Gemeinderat Winfried Weidt, dass für die Sanierung der Mauer am Rathaus eine Parraffinabdichtung festgelegt worden sei. Die Baufirma habe aber anderes Material verwendet, der Auftrag sei somit nicht ordnungsgemäß ausgeführt worden, was zu Problemen führen könnte. Bürgermeister Schulz will den Punkt mit den Planern klären.

Zudem fragte Ratsmitglied Weidt nach dem Stand beim Bau des fehlenden Stücks am Radweg nach Rüdenhausen. Eine Vergabe der Planung sei noch nicht erfolgt, das wirtschaftlichste Angebot erhalte den Zuschlag, informierte Schulz.

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