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Ärger wegen Lkw im Ortskern

Immer wieder bereiten feststeckende und verkehrt stehende Lkw Probleme in Geiselwind. Auch wegen der Autobahnaustelle zieht sich hier der Verkehr zusammen.
Die Autobahnbaustelle bei Geiselwind bringt zusätzlichen Lkw-Verkehr in den Ort – soviel, dass die Gemeinde einige Stellen für schwere Lastwagen sperrt.
 
von ANDREAS STÖCKINGER

Immer wieder bereiten feststeckende und verkehrt stehende Lkw Probleme im Ortskern von Geiselwind. In ihrer Sitzung am Montagabend überlegten die Gemeinderäte, wie man dem Ganzen Abhilfe schaffen kann.

„Wir müssen die

Sattelzüge aus dem Ort bringen.“

Ernst Nickel, Bürgermeister

So werden künftig die am meisten davon betroffenen Strecken, die Scheinfelder Straße, die Mühlstraße und die Schutzwiesenstraße zur Durchfahrt von Lkw über 7,5 Tonnen gesperrt. Ausnahmen gelten nur für Anlieger- und Lieferverkehr sowie für Müllfahrzeuge, Milchtransporter und Omnibusse. „Wir müssen die Sattelzüge aus dem Ort bringen. Das geht wohl nur so“, sagte Bürgermeister Ernst Nickel.

Um das Problem aufzuzeigen, präsentierte der Bürgermeister Fotos aus den letzten Monaten. Sie zeigten große Lkw, die aus Richtung Autohof in den Ortskern gefahren waren. Das habe immer wieder zur Folge, dass sich Lastwagen aus Richtung Scheinfelder Straße am Marktplatz festfuhren. Dort sind die Radien der Kurven kaum groß genug, um mit einem Lastzug nach rechts oder links abzubiegen. Die Fahrzeuge müssten als Folge rangieren, was nicht so einfach sei und gerade abends oder nachts für einigen Lärm sorge.

Mehrfach wurde dabei die Hauptstraße und Hauptverkehrsader für längere Zeit blockiert. Auch habe es bereits einige Beschädigungen an Bäumen und Zäunen gegeben, bei denen sich die Verursacher häufig aus dem Staub gemacht hätten, so Nickel. In der Mühlstraße direkt im Ortskern wurden immer wieder Sattelzüge beobachtet, die erst nach dem Einfahren in das schmale Sträßchen erkannten, dass die Gasse für sie nicht passierbar sei, so Nickel. Dort stehe bereits ein Verbotsschild für Lkw, doch das werde wegen bisweilen falsch eingestellter Navigationsgeräte ignoriert.

Bürgermeister Ernst Nickel sah nur wenige Auswege. Zum einen werde man die Lkw-Verbotsschilder in der Scheinfelder Straße bereits vor der Unterführung und noch größer anbringen. Zudem wolle er mit der Firma Strohofer sprechen, um auf einem Grundstück des Autohofs eine Wendemöglichkeit einzurichten

In dem Zusammenhang wies Gemeinderat Gerhard Haubenreich darauf hin, dass zuletzt immer wieder Lkw an der Einfahrt zur Ringstraße, direkt am westlichen Ortseingang, parken und rasten würden. Die Fahrer suchen sich dort eine kostenlose Stellmöglichkeit für die Nacht, vermutete er. Jedoch würden auch dort bisweilen Zäune beschädigt, viele entsorgten ihren Abfall zudem auf den Grundstücken rings herum, monierte Haubenreich. Seinem Vorschlag, dort ein Parkverbot für Lastwagen einzurichten, stimmte das Ratsgremium zu.

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