Zeil am Main
Vandalismus

Zwei Toilettenwagen in Zeil stehen auf sechs Plattfüßen

Einer oder mehrere Täter haben in Zeil an zwei Toilettenwagen die Reifen plattgestochen.
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Da ist die Luft raus: Alls sechs Reifen der beiden Toilettenwagen sind platt. Zerstochen. Foto: Klaus Schmitt
Da ist die Luft raus: Alls sechs Reifen der beiden Toilettenwagen sind platt. Zerstochen. Foto: Klaus Schmitt
Sind das die Nachwirkungen des Zeiler Altstadt-Weinfestes? Die Frage lässt sich schwer beantworten. Fest steht: Unbekannte (vielleicht war es auch nur ein Täter) haben an zwei Toilettenwagen, die für das Weinfest an der Stadtmauer zwischen dem Adlergässchen und der Brauhausgasse aufgestellt waren, alle sechs Reifen plattgestochen. Entdeckt wurde der Vorfall am Mittwochmorgen.

Die beiden Toilettenwagen, die der Stadt Königsberg und einem Getränkehandel gehören, stehen nebeneinander entlang der südlichen Stadtmauer. Am Mittwochmorgen fiel auf, dass die Stützen, die zur Stabilisierung auf den Boden ausgefahren waren, teilweise schräg standen.

Das hatte seinen Grund darin, dass aus den sechs Reifen des einachsigen und des zweiachsigen Wagens die Luft entwichen war, und das drückte die Wagen nach unten. Das Gewicht konnten auch die Stützen nicht mehr halten.

Die Stadt Zeil hat die Polizei eingeschaltet. Beamte der Inspektion Haßfurt nahmen am Mittwoch den Schaden auf, der sich schätzungsweise auf mehrere hundert Euro belaufen dürfte. Die Reparatur wird mühsam.

Vermutlich wurde die Tat in der Nacht zum Mittwoch begangen. Da war das Weinfest schon längst vorbei. Jedenfalls waren bei einer Kontrolle am Dienstag die Schäden offenbar noch nicht vorhanden. Oder sie wurden nicht gesehen - was aber unwahrscheinlich wäre.


Hände sind aufgetaucht

In einem weiteren Fall von Vandalismus in Zeil gibt es inzwischen eine neue Entwicklung. Vor einigen Wochen waren am Kapellenberg eine Kreuzwegstation komplett zerstört sowie eine Christus-Figur in der Ölbergkapelle am gleichen Weg beschädigt worden; der Steinfigur waren die Hände abgeschlagen worden und verschwunden.
Die Polizei ging damals davon aus, dass die Hände entwendet worden sind. Mittlerweile ist bekannt geworden, dass die beiden Hände in der Nähe des Tatorts in einem Gebüsch gefunden wurden. Das bestätigte die Polizei auf Anfrage.

Bei der Suche nach den Tätern, die an dem Kreuzweg einen Schaden von rund 10 000 Euro angerichtet haben, ist die Polizei noch nicht weitergekommen. Es gebe keine neuen Erkenntnisse, sagte ein Sprecher der Inspektion in Haßfurt am Mittwoch. Die Fahndung geht weiter.
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