Eltmann
Volleyball

Verfolger zu Gast in Eltmann

VDer VCE als gejagter Spitzenreiter muss gegen Meuter & Co. auf der Hut sein.
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Auch nach dem Heimspiel gegen die FT 1844 Freiburg soll bei den Eltmanner Volleyballern gute Laune angesagt sein. Foto: privat
Auch nach dem Heimspiel gegen die FT 1844 Freiburg soll bei den Eltmanner Volleyballern gute Laune angesagt sein. Foto: privat
Spannung ist angesagt am morgigen Samstag (19.30 Uhr) in der Georg-Schäfer-Halle: Im Schlager des zwölften Spieltags der 2. Liga Süd haben die Volleyballer des Spitzenreiters VC Oshino Volleys Eltmann den Verfolger FT 1844 Freiburg zu Gast. Am Main gab es im Vorjahr zwar eine klare 0:3-Niederlage für die Breisgauer, die jedoch zu Hause die Eltmanner im Tiebreak bezwangen.
Sicherlich liebäugeln die Eltmanner auch diesmal mit einem Drei-Punkte-Erfolg, also einem 3:0 oder 3:1, aber es ist nicht ausgeschlossen, dass es wieder ein Fünf-Satz-Spiel wird. Nach zehn Siegen in elf Spielen treten die Schützlinge von Trainer Milan Maric mit breiter Brust an, doch Manager Rolf Werner ist wie meist vorsichtig mit seiner Prognose, denn er weiß, Selbstbewusstsein ist wichtig, aber man muss auch Eventualitäten einkalkulieren und die Tagesform beider Teams.
Timon Schippmann, der Eltmanner "MVP" des letzten Heimspiels, bemerkt: "Dieses Match ist der Auftakt zu den fünf richtungweisenden Spielen dieser Saison, die nacheinander jetzt anstehen. Nach dem Heimspiel gegen Freiburg haben wir die Fahrt nach Grafing, im Januar kommt Mainz, dann müssen wir gleich nach Rüsselsheim, dann kommt Schwaig, härter geht es wirklich nicht. Und diese Serie wird darüber entscheiden, ob wir den Titel verteidigen können oder nicht. Das ist ein enormes Spannungsfeld über einen kompletten Monat, wobei dazwischen noch Weihnachten und der Freundschaftsvergleich mit Gotha am 9. Januar in Sonneberg liegen."
Coach Maric sieht in Freiburg eine unangenehm zu spielende Mannschaft, die Vorjahrespartie an der Dreisam mit dem Tiebreak habe dies gezeigt, die durch seinen früheren Schützling in Coburg, Max Meuter, der sehr trickreich spiele, noch stärker geworden sei. Maric sagt: "Ich denke, dass die Aufgabe lösbar ist, aber es muss ein echtes ,Team-Match‘ der Eltmanner werden, denn es gibt keine Sieggarantie."


Eine Werbung für den Sport

Die nahezu 600 Zuschauer in der Freiburger Halle waren im April diesen Jahres mehrfach in Verzückung, es gab Beifallsstürme, als sich die Gastgeber einen Matchball mehr als die Gäste aus Unterfranken erarbeiteten, und sich damit zwei unerwartete Heimpunkte sicherten. Sie bewiesen, Volleyball kann überaus spannend sein, und trotz der Dauerbrisanz in den Sätzen 4 und 5 können Fairness und gegenseitige Achtung andere Emotionen überlagern. So blieb damals den von sich selbst enttäuschten Oshino-Spielern keine andere Wahl, als angesichts der entfesselten Stimmung in der Halle schweren Herzens in den Beifall einzustimmen.
Auch seinerzeit bewiesen sie, Volleyball ist ein spannender, fairer und begeisternder Sport. Niemand in der Freiburger Halle äußerte sich abfällig über die Richter & Co. Gefeiert wurde anschließend gemeinsam. Ähnlich, jedoch mit einem anderen Sieger, soll es diesmal aus Sicht der Eltmanner Fans im "Hangar" an der Realschule aussehen. Die "Red Barons" wollen im letzten Heimspiel des Jahres die Eltmanner Oshinos zum Sieg trommeln, die beiden Cheerleader-Formationen eine passende Umrahmung bilden. rom
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