Eltmann
2. Volleyball-Liga Süd

VC Eltmann zum Start zweimal auswärts

Mit einem Doppelspieltag beim VI Frankfurt und tags darauf bei der TGM Mainz-Gonsenheim, startet der VC Eltmann in die Saison der 2. Volleyball-Liga Süd.
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Mit dieser Mannschaft gehen die Oshino Volleys des  VC Eltmann in die Saison:  Hinten von links  Mircea Peta, Stoyan Dimitrov, Trainer Milan Maric, Max Kessel, Daniel Schmitt, Marko Knauer, Sebastian Richter, Merten Krüger, Co-Trainer Heriberto Quero, vorne von links  Tobias Werner, Hans-Peter Nürnberger, Timon Schippmann, Max Bibrack, Johannes Engel. Es fehlen Max Kolbe, Sven Kellermann,  Christian Nowak.
Mit dieser Mannschaft gehen die Oshino Volleys des VC Eltmann in die Saison: Hinten von links Mircea Peta, Stoyan Dimitrov, Trainer Milan Maric, Max Kessel, Daniel Schmitt, Marko Knauer, Sebastian Richter, Merten Krüger, Co-Trainer Heriberto Quero, vorne von links Tobias Werner, Hans-Peter Nürnberger, Timon Schippmann, Max Bibrack, Johannes Engel. Es fehlen Max Kolbe, Sven Kellermann, Christian Nowak.
Am heutigen Samstag (17 Uhr) startet der VC Eltmann als Meister der Vorsaison in Frankfurt in die Punktspielserie der 2. Volleyball-Liga Süd mit dem Match gegen die Youngsters vom Internat Frankfurt. Bereits einen Tag später steht um 16 Uhr das erste Spitzenduell in Mainz an, wo der Tabellendritte der Vorsaison wartet.

Gerade die Partie in Mainz dürfte es in sich haben. Vor einem Jahr führten VCE-Kapitän Richter und Co. dort schon 2:0, ehe das Team von Trainerin Aline Reinhardt, herausragend damals Tidick-Wagner und Freiwald, den Eltmannern noch im Tiebreak die Butter vom Brot nahm. Doch diesmal ist der Meister gewarnt, sagt Trainer Milan Maric.


Ein "alter Hase" ist zurück

Unter den Eltmanner Neuzugängen ist ein "alter Hase", und der bringt "bescheidene" 2,05 Meter Körpergröße mit - Marko Knauer. Bereits im Jahr 2001 trainierte Marko als Nachwuchstalent in Eltmann unter Trainer Juric, spielte vornehmlich in der Jugend, gehörte aber auch schon zur Bundesliga-Reserve. Die Erstligazeit vor über einem Jahrzehnt hat ihn richtig fasziniert.
Marko Knauer ging später nach Marktredwitz und spielte dort fünf Jahre Volleyball in der 2. und 3. Liga. Danach spielte der mittlerweile 35-Jährige drei Jahre beim SV Schwaig. Dort konnte er sein sportliches Engagement mit beruflichen Plänen bei einem Sportartikelhersteller verbinden, für ihn ein Glücksfall, was jedoch auch mit sich brachte, dass er Abstriche in Sachen Leistungssport machen musste. Inzwischen glücklich verheiratet, kehrt er nun zum Ausgangspunkt seiner sportlichen Karriere nach Eltmann zurück.

Auf die Frage, warum es ihn nun erneut nach Eltmann ziehe, antwortete der blonde Hüne: "Gerne möchte ich, weil für mich alles sportlich Wichtige in Eltmann begann, nun dem Verein, der Mannschaft, in die ich mich gut eingelebt habe, noch etwas zurückgeben. Ob das so hinhaut, wie ich mir das vorstelle, wird die Saison zeigen. Die diesjährige 2. Liga Süd dürfte noch wesentlich spielstärker sein als die in der Saison 2016/17."

Befragt nach den Favoriten, nannte er seinen vorherigen Verein Schwaig, den Vizemeister, den Meister der vergangenen Jahre, SV Fellbach, den fränkische Derbykontrahenten Hammelburg, dazu kämen eventuell Mainz und Delitzsch.
"Wir als Eltmanner sind dabei, haben auch erneut Titelchancen, aber keine Titelgarantie. Ich möchte mein Bestes geben, wie alle anderen in der Mannschaft", hatte er beim Vorbereitungsseminar gesagt und zeigte großes Vertrauen in das Trainergespann, in Milan Maric und seinen "Co" Heriberto Quero.


Nur nicht unterschätzen

Beim Vorbereitungsturnier um den Nanka-Cup in Dachau gab es für die Oshino Volleys den guten dritten Platz, doch nun wird es Ernst, denn auch das Auftaktmatch in Frankfurt wollen die Eltmanner nicht auf die leichte Schulter nehmen, und gleich knapp 24 Stunden später in Mainz wartet ein erster Prüfstein in der Größe eines Felsbrockens. Doch bei den Eltmannern sind die meisten Spieler fit, und Milan Maric hat wieder das gleiche Problem wie im Vorjahr. Denn jeder der Oshinos ist "heiß" auf einen Einsatz.

Nachwuchsspieler Tobi Werner hat sich in Dachau allerdings verletzt, und auch Libero Max Kolbe plagt sich noch mit Verletzungssorgen. Alle anderen wollen spielen, wobei vor allem interessant sein wird, wer in die Libero-Rolle schlüpft. Am Netz steht dann die neu formierte Eltmanner "Zweimeter-Wand" mit Knauer, Jens Kellermann und Christian Nowak.
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