Eltmann
2. Volleyball-Liga Süd

VC Eltmann siegt nach hartem Kampf

Hart kämpfen musste der VC Eltmann, ehe sein 3:2 (25:21, 30:32, 25:18, 23:25, 15:9)-Sieg über den TSV Unterhaching II feststand.
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Da ist der Punkt: Sven Kellermann (links) und Merten Krüger lassen ihrer Freude freien Lauf.
Da ist der Punkt: Sven Kellermann (links) und Merten Krüger lassen ihrer Freude freien Lauf.
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Es war keine Sonntagnachmittagsausflugsfahrt nach München für die Oshino Volleys des VC Eltmann. Bevor ihr 3:2 (25:21, 30:32, 25:18, 23:25, 15:9)-Sieg in der Hachinger Bayernwerk-Sportarena über den TSV Unterhaching II in der 2. Volleyball-Liga Süd feststand, war ein spannender Kampf erforderlich. Der Gastgeber wartete mit einem neuen Nationalspieler auf und wollte sich für die Niederlage im bayerischen Pokal-Halbfinale revanchieren.

Im ersten Satz ging es gleich hoch her, und es blieb lange eng. In der zweiten Satzhälfte lagen die Eltmanner meist mit zwei Punkten vorne. Nach dem 18:21 kam Hansi Nürnberger zum Aufschlag, doch der nächste Punkt ging wieder an Unterhaching, und auch der Anschlusspunkt. Doch die Oshino Volleys behielten die Nerven, Späth gelang ein schöner Angriff über die Mitte zum 20:23. Merten Krüger sorgte mit seiner Aufgabe für das 20:24. Nach einem schönen Ballwechsel verkürzte Unterhaching nochmals, doch Späth versenkte den Ball anschließend zum 21:25.


Entscheidung in der Verlängerung

Der Beginn des zweiten Satzes war wiederum umkämpft, und das sollte bis in die Verlängerung so bleiben. Nach dem 18:15 scheiterte Richter am Hachinger Block. Es stand 19:15, und VC-Coach Milan Maric nahm eine taktische Auszeit. Richter schlug anschließend knapp ins Aus, doch dann hatte der Gast die Nerven wieder im Griff und kam auf 21:20 heran. Beim 24:22 gab es den ersten Satzball für Unterhaching, doch die Oshino Volleys kamen zum 24:24-Gleichstand.

Die Spannung war auf dem Höhepunkt. Eltmann ging nach einem Netzangriff der Hachinger in Führung, hatte selbst Satzball. Doch noch war nicht Schluss, beide Teams bekamen weitere Chancen, ehe der TSV mit 32:30 dann doch ausglich. Im dritten Durchgang setzte sich Eltmann und 4:8 und 5:9 auf 10:16 und 11:18 ab. Als Peta das 15:22 markierte, sah es nach einem Eltmanner Satzerfolg aus. Die Gastgeber kämpften sich wieder auf 17:22 heran. Es folgte ein Top-Ballwechsel, wobei der Punkt an den TSV ging. Doch die Oshinos zeigten keine Nerven, und Kellermann sorgte über die Mitte für den ersten Satzball. Dass Eltmann mit 25:18 gewann, ergab sich durch eine nachfolgende Rote Karte gegen Unterhaching. Der Satzball musste nicht mehr ausgespielt werden.


Trotzreaktion beim Gastgeber

Im vierten Durchgang lagen wieder die Gäste vorne, 3:6, 5:8, und 7:10 lauteten die Stationen. Doch nach dem 12:12 ging Haching durch ein Ass von Dimitriov selbst in Führung, ehe die Oshino Volley ihrerseits konterten. Unterhaching gab nicht auf, kam auf 15:17 und 17:18 heran. Dann das 17:20, da Hachings Trainer nach Protesten "Rot" sah. Das entfachte bei Unterhaching eine Trotzreaktion. Plötzlich führten die Gastgeber mit 21:20 und machten den Satz mit 25:23 zu.

Tiebreak also, und wieder kämpte sich der VCE nach einer 5:3-Führung für Unterhaching über 5:8 und 6:10 nach vorne. Die Luft kochte in der Halle, denn Unterhaching machte das 8:10. Doch die Gäste ließen sich ihren Vorteil nicht mehr nehmen. Peta erhöhte mit Ass auf 8:12 und Krüger am Netz auf 8:13. Nach dem 9:13 erschmetterte Peta den ersten Matchball, den er auch selbst zum 9:15 veredelte.
Eltmanns Manager Rolf Werner sagte: "Eigentlich hatte ich gedacht, wir können den Tiebreak vermeiden, nachdem wir so klar im Mittelteil des vierten Satzes geführt hatten. Es war ein Kampfsieg, denn Unterhaching wehrte sich bis zum Letzten."
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