Eltmann
2. Volleyball-Liga Süd

VC Eltmann ist vor Leipziger Blitzstart gewarnt

In Sachsen sind die Volleyballer des VC Eltmann in der 2. Liga Süd am Samstag gefordert. Sie treten bei den L. E. Volleys Leipzig an.
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Der Eltmanner Kapitän Sebastian Richter (links) führte in der vergangenen Saison die Wende beim Spiel in Leipzig herbei und seine Mannschaft zum Sieg.
Der Eltmanner Kapitän Sebastian Richter (links) führte in der vergangenen Saison die Wende beim Spiel in Leipzig herbei und seine Mannschaft zum Sieg.
Das Auswärtsspiel der 2. Volleyball-Liga Süd bei den L.E. Volleys Leipzig scheint von der Papierform her eine klare Sache für die Oshino Volleys des VC Eltmann zu sein, denn von neun Spielen bisher in dieser Saison gewann Eltmann acht, Leipzig lediglich eines. Die Sachsen schafften es buchstäblich am letzten Spieltag der vergangenen Saison, den Abstieg zu vermeiden. Aber Leipzig ist für die Eltmanner stets ein gefährlicher Gegner, denn die Messestädter legen stets wie die Feuerwehr los.
Im Vorjahr hatten sie in Leipzig den ersten Satz schon fast "im Sack", als plötzlich ein
schier entfesselter Sebastian Richter den Acht-Punkte-Vorsprung der Leipziger noch kippte. Die Oshinos durften, nachdem der erste Satz mit 25:23 siegreich gestaltet wurde, erleichtert mit drei Punkten die Heimreise antreten. Die Ehrung als wertvollster Spieler gab es für Richter aber nicht, da in den nachfolgenden Sätzen Heriberto Quero, in der aktuellen Saison Co-Trainer der Eltmanner, eine Superleistung ähnlich wie im Pokal gegen Bühl zeigte.
Auch im Heimspiel der Vorsaison sah es anfangs gegen die Leipziger nicht gut aus. Der erste Satz ging an die Gäste, wobei Hähner und Kühlborn mit Aufschlägen auf Erstliganiveau glänzten. Doch die Eltmanner kämpften sich als Team vor 550 Zuschauern wieder in das Spiel zurück und siegten noch mit 3:1. Peta und Welter feuerten damals aus allen Rohren, aber es war die Teamleistung, die den Ausschlag gab.


Unglücklicher Start

In der Saison 2017/18 spielen die Leipziger sehr unterschiedlich. Sie unterlagen den Youngstars in Frankfurt, hätten andererseits aber fast in Mainz triumphiert. Vermutlich war es bei ihnen gleich der erste Spieltag, der die Ampel auf Rot schaltete, als Hammelburg in Leipzig mit 15:13 im Tiebreak triumphierte. Gegen die Spitzenteams Rüsselheim II und SV Schwaig gab es klare Niederlagen, dennoch scheint es so, dass Leipzig nur ein Erfolgserlebnis braucht, um in der Saison doch noch den Turbo zu zünden.
Die L.E. Volleys waren über Jahre stets in der Spitzengruppe der Liga. Für VCE-Trainer Milan Maric und seine Eltmanner wird es auch am Samstag in Leipzig darauf ankommen, die erwartete Anfangsoffensive des Gegners abzuwehren und so geschlossen als Team aufzutreten, dass es am Ende für einen Auswärtserfolg reicht. Die Oshino Volleys sind gut beraten, Leipzig ernst zu nehmen.
Tabellenverschiebungen sind auch an diesem Wochenende wahrscheinlich, denn der Spitzenreiter TG Rüsselsheim II muss nach Grafing. Dort ist ein Spitzenspiel zu erwarten, wenn der Vierte auf den Ersten trifft. Zwischen beiden Teams liegen auch keine Welten, was den Punktstand betrifft. Vizemeister Schwaig gastiert in Hammelburg, wo eine "Zuschauerwand" auf jeden Gegner wartet.
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