Eltmann
2. Volleyball-Liga Süd

VC Eltmann gewinnt Derby am Ende souverän

Nach einem 0:1-Rückstand setzten sich die Eltmanner im Unterfrankenderby der 2. Volleyball-Liga Süd gegen die TV/DJK Hammelburg mit 3:1 sicher durch.
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"Jawoll. So wird's gemacht", scheint Johannes Engel (Zweiter  von links) zu (von rechts) Max Kolbe und Sebastian Richter zu sagen, die gerade für einen wichtigen Punkt sorgten. Von links   Janis Späth, Merten Krüger und Mircea Peta
"Jawoll. So wird's gemacht", scheint Johannes Engel (Zweiter von links) zu (von rechts) Max Kolbe und Sebastian Richter zu sagen, die gerade für einen wichtigen Punkt sorgten. Von links Janis Späth, Merten Krüger und Mircea Peta
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Er spielte perfekt zu und blockte, was das Zeug hielt, er griff an und verteidigte, motivierte sein Team mit diesem unverkennbaren Lächeln und drückte so auch diesem Spiel seinen unverkennbaren Stempel auf: Merten Krüger war beim 3:1 (23:25, 25:18, 25:19, 25:17)-Sieg des VC Eltmann in der 2. Volleyball-Liga Süd im Derby gegen die TV/DJK Hammelburg der überragende Mann auf dem Feld. Krüger sicherte sich nach dem Derby absolut verdient die Goldmedaille für den wertvollsten Spieler im Siegerteam. Aldin Dzafic, der Zuspieler des TV/DJK Hammelburg, nahm Silber nach einem hochklassigen und sehenswerten Zweitliga-Volleyball-Spiel mit nach Hause.

Krüger war der Stellvertreter für die Leistung des gesamten Teams der Oshino Volleys. Die Eltmanner begeisterten das Publikum (rund 785 Fans kamen in die Georg-Schäfer-Halle) und schlugen ihren unterfränkischen Nachbarn am Ende recht deutlich und ein wenig überraschend klar mit 3:1. "Fast so viele Zuschauer wie in Erstligazeiten, ein toller Start mit dem Sänger und ein spannendes Spiel", zog Jutta Werner, die Frau des Eltmanner Managers Rolf Werner, ein begeistertes Fazit.


Trainer Milan Maric lobt

"Das war heute extrem gute Teamarbeit", bestätigte Milan Maric; eine Auszeichnung, die der Eltmanner Trainer nicht oft ausspricht. "Wir haben wirklich überragend gespielt. Die stärksten Angreifer der Hammelburger sind fast alle durchgängig neutralisiert worden."

Zwar hatten die Hammelburger mit ihrem Ex-Rüsselsheimer Erstliga-Star Peter Wolf sehr starke Phasen. Doch Eltmann kann derzeit auch konzentrierten Gegnern den Zahn ziehen. Gegen die harten und platzierten Angriffe der Hammelburger trat der Eltmanner Block immer besser auf. Die Abwehr stand sehr gut und holte überraschend manchen Ball ins Spiel zurück. Hammelburgs Coach Karl Kalden, der Tado Karlovics Posten am Spielfeldrand übernahm, weil die Hammelburger Verantwortlichen erst noch in einem klärenden Gespräch interne Differenzen zwischen Trainer und Team ausräumen wollen, setzte beim Rückstand von 10:15 im dritten Satz Felix Bendikowski gemeinsam mit Peter Wolf ein. Aber auch der wurde vom Block mehr und mehr "gepflückt", seine Punkteausbeute war überschaubar. Im ersten Satz waren die Eltmann die allermeiste Zeit mehr als eine Nasenlänge voraus, lagen mit 22:19 vorne. Doch Hammelburg zog kurz an, und schon stand es 23:25.

Die Zuschauer erlebten durchgängig folgendes Szenario: Harte, gezielte Aufgaben der Hammelburger wurden weich angenommen und fast alle zu Merten Krüger weitertransportiert. "Die meisten Bälle landeten exakt dort, wo sie von Merten Krüger erwartet werden. Da war wirklich nicht viel Ausschuss dabei. Und damit kann der dann arbeiten", verwies VCE-Kapitän Sebastian Richter auf die Stärke des Zuspielers.


Drei klare Satzergebnisse

Nun ging es steil abwärts mit dem Derby-Gegner. Mit den aufeinanderfolgenden Satzgewinnen von 25:18, 25:19 und 25:17 revanchierten sich die Eltmanner für die Heimniederlage der vorhergehenden Saison.

"Ich habe zum richtigen Zeitpunkt Johnny Engel gebracht, der dem Spiel mit einem fehlerfreien Auftritt perfekte Impulse geben konnte. Mit Tobias Werners Einsatz im vierten Satz haben wir unserem Gegner eine weitere andere sichere Annahme-Position anbieten können. Klar war, dass auch Hansi Nürnberger am Schluss des letzten Satzes den Druck auf Hammelburg durch Flatteraufgaben und gezielte Angriffsschläge weiter erhöhen würde. Der Kader steht, und wir können auf den Positionen gut wechseln", zeigte sich Trainer Maric rundum zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft.
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