Ebern
Handball-Bezirksoberliga

TV Ebern hat ersten Saison-Heimsieg im Visier

Die Eberner TV Handballer peilen gegen die SG Marktleuthen/Niederlamitz in der Bezirksoberliga Oberfranken ihren ersten Heimsieg der Saison an.
Artikel einbetten Artikel drucken
Neben seiner Torgefährlichkeit ist Raphael Hippeli  aus dem Eberner Team auf Grund seiner enormen Einsatzbereitschaft und seines Kampfgeistes  im Abwehrblock nicht wegzudenken.
Neben seiner Torgefährlichkeit ist Raphael Hippeli aus dem Eberner Team auf Grund seiner enormen Einsatzbereitschaft und seines Kampfgeistes im Abwehrblock nicht wegzudenken.
Nach langer Zeit steht für die Eberner TV-Handballabteilung am Samstag, 25. November, wieder einmal ein großer Heimspieltag an. Die Erste Männermannschaft trifft dabei in der Bezirksoberliga Oberfranken um 18 Uhr auf die SG Marktleuthen/Niederlamitz.

Beide Teams pflegen seit der vergangenen Saison eine kleine Teamfreundschaft und unterstützten sich beispielsweise schon gegenseitig bei verschiedenen Spielen in dieser Saison. Diese Freundschaft muss jedoch am Samstag für die Dauer der Partie ruhen. Denn zu viel steht für beide Teams auf dem Spiel. Für den TV Ebern gilt es, den Rückenwind des zweiten Saisonsieges zu nutzen und sich weiter Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. Die SG wird sicherlich vermeiden wollen, mit einer weiteren Niederlage im Niemandsland der Tabelle zu verschwinden.

Die Gäste sind so etwas wie die launische Diva der Liga. Mal gegen die Topteams wie Bamberg erfolgreich, dann wieder mit unerwarteten Punktverlusten gegen Gefrees oder die inzwischen zurückgezogenen Coburger. Dabei ist ihre Spielweise alles andere als divenhaft. Stets mit viel Entschlossenheit kämpfend, stellt das Team von Trainer Horst Roch eine harte und kompakte Abwehr. Dahinter wartet mit John einer der besten Torhüter der Liga. Im Angriff lag die Last zuletzt auf dem starken Halbrechten Jakob Kassing, oftmals unterstützt durch Max Zapf im linken Rückraum. Es bleibt abzuwarten, ob der an einer Leistenverletzung laborierende Toptorschütze Wiedel auf Linksaußen wieder mit von der Partie ist.


Abwehr im Blickpunkt

Der Blick richtet sich für die Eberner aber ganz klar auf das eigene Spiel. Zuletzt bewiesen die Männer um den kampfstarken Raphael Hippeli erstmalig, dass sie auch Beton in der Abwehr anrühren können. Stark verschiebend, mit klaren Absprachen und energischem Zweikampfverhalten, war dies der Schlüssel zum Sieg in Ahorn. Eine so funktionierende Abwehr wird wohl auch gegen Marktleuthen notwendig sein, denn im eigenen Angriff wird sich der TVE gegen den defensiven Abwehrverbund der Ostoberfranken seine Chancen hart erarbeiten müssen.

Da trifft es sich gut, dass die Trainingsbeteiligung unter der Woche wieder so gut war, dass weiter konzentriert daran gearbeitet wurde, den Ball druckvoll und ohne Verzögerung durch die eigene Angriffsreihe zu bewegen, um sich auch am Samstag wieder Lücken und klare Torchancen zu erspielen. Mit Geduld hat Ebern spielerisch die Mittel, die Abwehr der SG zu knacken. Zwar müssen die Eberner dabei auf Haberl, den Toptorschützen der letzten Woche, verzichten, dafür ist Görtler wieder im Aufgebot.
Verwandte Artikel
Noch keine Kommentare
Sie sind nicht angemeldet.
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentieren zu können!
registrieren