Limbach
Fußball-A-Klasse Schweinfurt 5

TSV Limbach kassiert fünfte Saisonniederlage

Nicht in die Gänge kommt der TSV Limbach in der Fußball-A-Klasse Schweinfurt 5. Mit 0:2 gegen den SC Lußberg-Rudendorf verlor er zum fünften Mal.
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Endstation ist  für den Limbacher Mittelstürmer Benjamin Beetz (Zweiter von links),  der von den Lußbergern in die Zange genommen wird; von rechts der Lußberger  Werner Semm und der Limbacher Christoph Lipa.
Endstation ist für den Limbacher Mittelstürmer Benjamin Beetz (Zweiter von links), der von den Lußbergern in die Zange genommen wird; von rechts der Lußberger Werner Semm und der Limbacher Christoph Lipa.
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Der TSV Limbach besteht seit dem Jahr 1937 und feierte vor kurzem sein 80-jähriges Bestehen. Fast hätte es im Jubiläumsjahr geklappt mit dem Aufstieg von der A-Klasse Schweinfurt 5 in die Kreisklasse. Zuversichtlich ging das Team deshalb in die Saison 2017/18 und wollte an die Leistungen des Vorjahres anknüpfen. Das ist bisher aber keinesfalls gelungen, aus den bisherigen sechs Spielen schafften die Limbacher Fußballer nur einen Punkt. Mit 0:2 gab es gegen den SC Lußberg-Rudendorf nun die fünfte Saisonniederlage.

Markus Vogentanz kannte sein Team, denn er ist seit der Saison 2015/16 Spielertrainer. Allerdings traf sein Team in der Vorbereitungszeit und den ersten Spielen das Verletzungspech, und er hat alle Mühe, derzeit eine schlagkräftige Mannschaft auf den Platz zu bringen. "Wir haben eine ganze Reihe von Verletzten, Kranken und Urlaubern, so dass ich nur auf acht Stammspieler zurückgreifen kann. Heute stoßen wieder zwei Spieler dazu, aber auch diese leiden noch unter Prellungen", sagte er. Das mache das Training und vor allem die Überlegungen und taktischen Maßnahmen für die Spiele nicht leichter.


Viele Fehler führen zu Gegentoren

Was dazukommt: "Wir bekommen eigentlich gar nicht so viele Tore durch die spielerische Überlegenheit der Gastmannschaft, sondern viel mehr durch eigene Fehler im Mittelfeld und auch durch eigenes Verschulden in der Abwehr. Ebenso zeigt unsere Torbilanz von 5:16 Toren, dass auch unsere Chancenverwertung alles andere als positiv ist", erklärte er vor der Partie. Gegen die Spfr Steinsfeld habe der TSV zwei große Möglichkeiten auf dem Fuß gehabt und hätte eigentlich die Treffer 2 und 3 erzielen müssen. Postwendend fiel aber der 1:1-Ausgleich.

So schwor Vogentanz beim Aufwärmen seine Spieler noch einmal richtig auf den Kampf mit dem SC Lußberg ein. "Wir müssen da hinten raus. Wir sind auch gar nicht so schlecht. Aber wir müssen noch stärker um jeden Ball kämpfen und dürfen keinen Ball verloren geben!"

Die TSV-Spieler nahmen sich dies offenbar zu Herzen, dominierten sogar über weite Strecken, aber wie schon bisher fehlten die Vollstrecker und der Torerfolg. Mit einem 0:0-Unentschieden gingen beide Mannschaften in die Pause. In der zweiten Spielhälfte hatten die Limbacher durchaus wieder ihre Chancen, und fast schien es gegen Ende so, als seien beide Mannschaften mit einer Punkteteilung zufrieden. Aber der SC Lußberg-Rudendorf zeigte in der Schlussphase mehr Elan. In der 80. Minute deutete der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt, und Christoph Pflaum verwandelte zum 0:1. Nun wollte der TSV Limbach zumindest noch den Ausgleich erreichen und machte Druck. In diese Phase fiel aber das 2:0 für die Lußberger, die den erneuten Treffer von Christoph Pflaum bejubelten.


"Ehemalige" reaktiviert

TSV-Spielleiter Michael Ach war die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Die vielen Verletzten seien natürlich eine Erklärung. So habe man sogar bei vorangegangenen Spielen Gerald Hüpschle als Torwart und den ehemaligen Spieler Stößel in die Mannschaft zurückholen müssen. Aber nach seiner Meinung müsse auch die Trainingsbeteiligung besser werden.

Auch Vorsitzender Frank Bühl verwies auf die Verletztenliste, und es kämen ja auch noch andere Gründe dazu, warum Leistungsträger fehlten. "Wir haben auch diesmal wieder mehr oder weniger auf ein Tor gespielt. Wenn du aber kein Tor schießt und dir auch noch in einer solchen Situation das Glück fehlt, dann kommt es eben wie jetzt gegen Lußberg. Dann kassierst du zu allem Unglück auch noch einen Elfmeter und stehst mit deiner brotlosen Kunst mit leeren Händen da." Dabei könne man dem Trainer keinen Vorwurf machen. Aber man müsse daran arbeiten, dass die Situation wieder besser wird.
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