Haßfurt
Schwimmen

SC Haßberge holt Pokale und Podestplätze

Mit der Teilnahme am elften Weihnachtsvierkampf der AWV Coburg beendeten die Leistungsschwimmer der SG Haßberge den Wettkampfreigen für dieses Jahr
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Eleonora-Francesca  Martani bei der Kraft raubenden Schmetterlingsdisziplin.
Eleonora-Francesca Martani bei der Kraft raubenden Schmetterlingsdisziplin.
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. Zum Abschluss verzeichneten sie noch einige Erfolge, die die Aktiven und ihre Trainer mit großer Zuversicht auf das Jahr 2018 blicken lassen. Beim Weihnachtsvierkampf, der im Coburger "Aquaria"-Bad ausgetragen wird, geht es darum, auf der 50-Meter-Distanz in den Disziplinen Schmetterling, Brust, Rücken und Freistil innerhalb kurzer Zeit gute Leistungen abzurufen, um als einer der besten fünf der Gesamtwertung in den 100-Meter-Lagen-Endlauf der jeweiligen Altersklasse zu gelangen. Die drei Erstplatzierten dieser Läufe werden mit Pokalen geehrt.

Bevor sich jedoch die Jahrgänge ab 2009 dieser Herausforderung stellten, waren zunächst die Kleinsten am Zuge. Unmittelbar vor dem Weihnachtsvierkampf fand der 29. "Coburger Wasserfloh" statt. Bei diesem kindgerechten Schwimmwettbewerb über die 25-Meter-Strecken ging Anna Hofmann (2010) für die SG Haßberge an den Start und holte bei ihren vier Starts Gold über Brust und Freistil (Beine) sowie Silber über Freistil und Rücken.

Im Weihnachtsvierkampf war die SG Haßberge in der Altersklasse 2008/2009 mit Matilda Hake, Manolo Schmidt und Julian Stieb sowie in der Altersklasse 2006/2007 mit Lea Zehe und Minas Hake vertreten. Wenngleich sich diese jeweils über einige neue persönliche Bestzeiten freuen durften, reichte dies nicht für einen Platz unter den ersten fünf.


Die Buben kommen weiter

Während es Stefanie Fichter, Lara Kempf, Eleonora-Francesca Martani und Hanna Seubert in der weiblichen Gesamtwertung 2004/2005 trotz mehrerer guter Einzelergebnisse ebenfalls nicht bis in den Endlauf schafften, hatten ihre gleichaltrigen männlichen Teamkollegen da mehr Erfolg. Leandro Dietlein und Johannes Deublein durften als Dritt- und Fünftplatzierter über die 100 Meter Lagen an den Start gehen. Deublein musste sich dort mit dem undankbaren vierten Platz (1:35,34 Minuten) begnügen. Besser lief es für Dietlein, der in 1:23,08 auf Platz 3 schwamm und dafür mit einem Pokal geehrt wurde. Dass die SG Haßberge derzeit auch in den Jahrgängen 2004/2005 gut besetzt ist, zeigt sich daran, dass mit Marc Göbel und Lukas Stottele noch zwei weitere Schwimmer an den Start gingen, die als Sechster beziehungsweise Siebter allerdings den Sprung unter die ersten fünf verpassten.

In den Jahrgängen 2003 und älter nahmen Noreen Bertram, Lena Roth und Julia Strobel den Wettkampf auf. Wie eng diese drei Schwimmerinnen mit ihren gewohnt guten Leistungen beieinander liegen, zeigte sich beim Blick auf die Gesamtwertung, in der sie die Plätze 4, 5 und 6 belegten. Während Julia Strobel als Sechstplatzierte nicht über die abschließenden 100 Meter Lagen dabei war, erreichten dort Noreen Bertram Platz 5 (1:21,34) und Lena Roth Platz 4 (1:16,64).

Für einen weiteren Sieg in diesem Jahr sorgte schließlich in der gleichen Altersklasse Jonathan Bischoff. Er hatte bereits in allen vier Vorläufen die Nase vorne gehabt und ging dementsprechend auch als Favorit in den letzten Wettkampf des Tages. Dort gab sich Bischoff, der seit Monaten steigende Leistungen abliefert, keine Blöße und schwamm in 1:06,00 souverän auf den ersten Platz. Mit der anschließenden Entgegennahme des Siegerpokals setzte er den krönenden Schlusspunkt unter ein für ihn und auch für die SG Haßberge überaus erfolgreich verlaufenes Jahr 2017.
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