Krum
Fußball-Bezirksliga

Im Derby in Krum geht es für beide um viel

Zum Vorrundenschluss der Fußball-Bezirksliga Unterfranken Ost lockt das Nachbarderby FSV Krum gegen TSV Knetzgau die Fußballfans in der Region.
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Für den Knetzgauer im Team des FSV Krum, Thomas Durst (rechts), ist das Derby sicher etwas ganz Besonderes.
Für den Knetzgauer im Team des FSV Krum, Thomas Durst (rechts), ist das Derby sicher etwas ganz Besonderes.
Dass seine Mannschaft zum Vorrundenausklang am Sonntag (14 Uhr) ein Derby bestreitet, steht für Tobias Burger ganz im Hintergrund. "Es geht vor allem um drei Punkte", sagt der Trainer des FSV Krum (9. Platz / 19 Punkte). Und wie es ist, etwas Zählbares aus einer Partie mitzunehmen, haben die Krumer jetzt viermal in Folge nicht erleben dürfen. "Dass man in Münnerstadt, das unser bisher stärkster Gegner war, und in Thulba mal verliert, ist schon o.k.", sagt Burger. "Uns hängen aber die Niederlagen gegen Strahlungen und Wiesentheid nach." Er erwartet gegen den TSV Knetzgau (14./11) ein schweres Spiel. Dieser habe sich zu Saisonbeginn "unter Wert verkauft, aber ich bin sicher, er wird den Klassenerhalt schaffen, weil er einige starke Spieler hat, die ein deutlich höheres Niveau haben als Bezirksliga", etwa Spielertrainer Matthias Strätz und der Ex-Sander Lukas Wirth.

Sein Team sei zwar angesichts der jüngsten Resultate enttäuscht, sagt Burger, jedoch seien die Stimmung und die Leistungen im Training gut. Groß über Taktik für das Derby reden will der Krumer Trainer nicht, die sei nicht entscheidend. Er sagt: "Wenn wir nicht alles geben, sondern nur 98 Prozent, dann reicht das sicher nicht. Ausschlaggebend sind immer die Duelle Eins gegen Eins, und da müssen meine Spieler den unbedingten Willen haben, sie für sich zu entscheiden. Das ist die Grundlage für alles." Bis auf den weiter verletzten Ramon Räth und Osman Tunc (Urlaub) sind beim FSV alle Mann dabei.


Der TSV Knetzgau hat Respekt, will sich aber nicht verstecken

Knetzgaus Spielleiter Alexander Hamburger erwartet wie schon in den vergangenen Aufeinandertreffen ein "heißes Derby". Zwar ist die Krumer "Einkaufslust" beim TSV Knetzgau nicht mehr so stark wie noch vor ein paar Jahren, mit Thomas Durst ist nur noch ein ehemaliger Knetzgau beim FSV aktiv, dennoch ist die Rivalität zwischen beiden nach wie vor gegeben. Hamburger hofft jedoch, dass auch die kommende Saison beiden Mannschaften noch ein Bezirksliga-Derby beschert. Knetzgau fährt zwar mit Respekt nach Krum, will sich aber nicht verstecken.

Nach der trotz einer starken Leitung kassierten Niederlage gegen Spitzenreiter Thulba hängt der TSV weiter im Tabellenkeller fest, "ein Sieg oder wenigstens ein Punkt in Krum wäre deshalb enorm wichtig", so Hamburger. Knetzgaus Spielertrainer Matthias Strätz kennt den FSV natürlich und hat seine Mannschaft vor dem schnellen Umschaltspiel des FSV gewarnt. "Wir wissen, wo wir ansetzen müssen", versichert Hamburger.
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