Haßfurt
Eishockey-Landesliga

Haßfurter starten schlecht und verlieren 5:8

Der ESC Haßfurt unterlag in der Eishockey-Landesliga in Dingolfing mit 5:8. Ein 1:5 nach dem ersten Drittel war nicht mehr aufzuholen.
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Mit seinem zweiten Pflichtspieltreffer zum 7:5 brachte Marco Hildenbrand  noch einmal Spannung in die Partie der Haßfurter "Hawks" am Samstagabend beim EV Dingolfing. Die "Isar Rats" siegten aber dann doch mit 8:5.
Mit seinem zweiten Pflichtspieltreffer zum 7:5 brachte Marco Hildenbrand noch einmal Spannung in die Partie der Haßfurter "Hawks" am Samstagabend beim EV Dingolfing. Die "Isar Rats" siegten aber dann doch mit 8:5.
Lediglich zwei Gegentore kassierte der ESC Haßfurt "Hawks" in seinen vergangenen beiden Heimpartien der Eishockey-Landesliga und traf dabei insgesamt 24 Mal "ins Schwarze". Doch beim EV Dingolfing gingen die "Hawks" mit 5:8 (1:5, 1:1, 3:2) leer aus. "Wir waren in den ersten Minuten nicht bereit", zog Trainer Martin Reichert ein kurzes und zutreffendes Fazit.
Seine warnende Ansprache vor dem Eröffnungsbully ("die Dingolfinger haben sich noch nicht aufgegeben und werden wohl kommen wie die Raketen") hat wohl nicht alle in der Mannschaft erreicht. Und angesichts des schnellen Drei-Tore-Rückstandes nach vier Minuten und drei Sekunden wurde Reichert in seiner Einschätzung bestätigt. "Da haben wir einfach noch geschlafen", ärgerte sich der 53-Jährige.
Die "Isar Rats" waren ihrem Ziel, sich für die hohe 2:8-Klatsche im Hinspiel zu revanchieren, jedenfalls frühzeitig ein großes Stück nähergekommen. Nachdem Sascha Haschberger und Michael Karmainski in der elften Spielminute binnen 26 Sekunden auf 5:0 erhöht hatten, deutete sich eine "dicke Packung" für die Haßfurter an.


Viele Strafzeiten

Den Anteil des Schiedsrichtergespanns am deutlichen Rückstand wollte Reichert nicht bewerten. Drei Gegentreffer kassierte seine Mannschaft, die zwölf ihrer insgesamt 16 Strafminuten im ersten Abschnitt aufgebrummt bekam, jedoch in Unterzahl. Auch der ESC-Trainer war übrigens betroffen:
Als ihm Kapitän Christian Dietrich den Grund für eine fragwürdige Hinausstellung erklärte, erhielt Martin Reichert zwei Minuten wegen Spielverzögerung.
Der Anschlusstreffer von Daniel Hora (19.) war für den weiteren Spielverlauf aber trotzdem sehr wichtig. Zwar habe es "etwas gedauert, bis wir wiedergekommen sind", doch bis zum Ende erzielten die Dingolfinger, die trotz des Erfolges aller Voraussicht nach am Ende nicht unter den besten fünf der Liga landen und nur noch auf eine Niederlagenserie des EHC Königsbrunn hoffen können, nur noch drei Tore.
Auch dank der nun wesentlich besser agierenden Gäste. "Wir sind dann im zweiten Abschnitt allmählich in Schwung gekommen und haben im letzten Drittel unsere Leistung gebracht", zeigte sich Reichert ebenso wie die etwa 60 mitgereisten Haßfurter Schlachtenbummler unter den offiziell nur 82 Zuschauern vor allem mit den letzten 20 Minuten einverstanden. "Mit den Strafzeiten ist es dann ganz normal gelaufen und einigermaßen vernünftig zu Ende gegangen."
Während Michal Babkovic 22 Sekunden vor Ablauf des Mitteldrittels zum 6:2 verkürzte, gelang Jakub Sramek der Treffer zum 6:3 (43.) Richtig spannend wurde es nochmals, als die "Hawks" dank zweiter weiterer Tore von Alexander Stahl und Marco Hildenbrand auf 7:5 herankamen (49., 51.). Dingolfings Andreas Tahedl machte fünf Minuten vor der Schlusssirene den Sack mit dem 8:5 aber endgültig zu (55.).


Derby in Schweinfurt

Nach ihrer dritten Auswärtsniederlage in Folge haben es die "Hawks" versäumt, wieder die Tabellenspitze der Landesliga Gruppe 1 zu übernehmen. Somit fahren sie am Freitagabend als Tabellenzweiter zum punktgleichen Spitzenreiter Schweinfurt, wenn im "Icedome" das brisante Unterfrankenderby auf dem Spielplan steht.
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