Sand am Main
Fußball-Bayernliga Nord

FC Sand will seine "schwarze Serie" beenden

Zum letzten Spieltag vor der Winterpause in der Fußball-Bayernliga Nord hat der FC Sand am Samstag den TSV Großbardorf zu Gast.
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Am heutigen Samstag hat der FC Sand zum letzten Mal in diesem Jahr in der Fußball-Bayernliga Nord die Chance, zu drei Punkte zu kommen. Zu Gast haben die Sander den TSV Großbardorf, mit dem sie schon so manches Nachbarduell ausgefochten hat. Auf Wunsch der Hausherren wird das Spiel zu etwas ungewöhnlicher Stunde erst um 17 Uhr auf dem Kunstrasenplatz im Seestadion angepfiffen.
Nach sechs Niederlagen in Folge braucht der FC Sand (15. Platz/20 Punkte) aus unterschiedlichen Gründen dringend wieder einmal einen Dreier, um das Jahr mit einem versöhnlichen Ergebnis abzuschließen. Die auf einem Abstiegs-Relegationsplatz stehenden Gastgeber müssen auch deshalb gewinnen, um den Abstand zu den voraus liegenden Mannschaften nicht zu groß werden zu lassen.
Mit dem TSV Großbardorf (7./33) haben die Sander keinen leichten Gegner für das letzte Spiel des Jahres. Der Nachbarverein aus dem Grabfeld ging als einer der Mitfavoriten auf die Meisterschaft in die Saison, konnte diese Erwartungen jedoch nicht erfüllen. Trotzdem sind die spielstarken "Bardorfer" eine gute Adresse in der Bayernliga. Oft schon standen sich der TSV und der FC Sand in Punktspielen gegenüber. Nach meist spannenden Derbys gingen die FCler dabei größtenteils als Verlierer vom Platz.


Ein unglückliches 0:1

Auch das Vorrundenspiel in Großbardorf verlor der FC Sand mit 0:1. Dieses Ergebnis spiegelte den wahren Spielverlauf nicht wider, denn die Mannschaft von Trainer Uwe Ernst hatte gut 80 Prozent Spielanteile und eine ganze Reihe von ausgezeichneten Tormöglichkeiten, um mindestens einen, wenn nicht gar drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Schon damals zeigten die "Schwarz-Weißen" allerdings eklatante Schwächen im Torabschluss, was sich dann auch wie ein roter Faden durch die weitere Saison zog. In den zuletzt sechs verlorenen Begegnungen gelangen der Ernst-Truppe gerade mal zwei mickrige Törchen.
Auch beim TSV Großbardorf lief nicht alles nach Wunsch, was einen Trainerwechsel zur Folge hatte. Insgesamt zeigte er sich bisher jedoch auf fremden Plätzen stärker als zu Hause. Von elf Auswärtsbegegnungen gewann er bei einem Unentschieden sieben. Die Grabfelder werden auch nach Sand kommen, um etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen. Nicht überraschen lassen dürfen sich die Gastgeber vor allem in den Anfangsminuten, denn die Gäste, die mit weiten Bällen von hinten heraus schnell das Mittelfeld überbrücken, gelten als ausgesprochene Frühstarter.


Nichts zu verschenken

Dass der FC Sand aufgrund seiner derzeitigen Situation nichts zu verschenken hat, liegt auf der Hand. Die Hausherren brauchen jeden erreichbaren Punkt, um nicht noch weiter in Bedrängnis zu geraten. Spielerisch und kämpferisch kann man der Mannschaft von Trainer Uwe Ernst im Grunde genommen nichts vorwerfen. Einzig allein das gegnerische Tor war für sie bisher eine Tabuzone. Dieses Manko müssen sie abstellen, um diesmal eine Chance zu haben.
Fehlen werden im Sander Team Torwart Lars Medem (Leistenoperation) sowie die Schlereth-Brüder Danny (Mittelhandbruch) und Thorsten (Rippenprellung). Dafür könnte jedoch Joe Bechmann wieder mitwirken, dessen Rotsperre abgelaufen ist.
Begegnungen zwischen dem FC Sand und dem TSV Großbardorf waren fast immer eine "enge Kiste". Diesmal liegt der Druck in erster Linie auf dem Gastgeber, noch einmal das ganzes Leistungsvermögen abzurufen, um vielleicht doch als Sieger vom Platz zu gehen. Das würde auch Hoffnung für die restlichen Spiele nach der Winterpause machen.
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