Haßfurt
Eishockey-Landesliga

ESC Haßfurt steht erneut vor Doppelspieltag

Der Tabellenführer der Eishockey-Landesliga, Gruppe 1, ESC Haßfurt, bestreitet gegen den EV Dingolfing und den ESC Vilshofen einen Doppelspieltag.
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Trainer Martin Reichert (stehend) kann mit den Vorstellungen  des ESC Haßfurt bisher absolut zufrieden  sein.
Trainer Martin Reichert (stehend) kann mit den Vorstellungen des ESC Haßfurt bisher absolut zufrieden sein.
Ein schönes Bild hat Trainer Martin Reichert vor sich, wenn er auf die Tabelle der Gruppe 1 der Eishockey-Landesliga blickt. Damit "sein" ESC Haßfurt, Spitzenreiter mit 14 Punkten und treffsicherstes Team der Liga, auch weiterhin ganz oben steht und somit seine Chancen auf den Einzug in die Aufstiegsrunde weiter erhöht, sollen am Wochenende weitere Siege eingefahren werden. Doch im Heimspiel gegen den EV Dingolfing (8./7, Freitag, 19.30 Uhr) sowie beim ESC Vilshofen (11./3, Sonntag, 17.15 Uhr) erwartet er "zwei sehr, sehr schwere und intensive Partien."

Denn der aktuelle Tabellenstand der beiden niederbayerischen Teams spiegelt seiner Meinung "nicht wirklich das wahre Leistungsvermögen" wider. Vor allem bei den Dingolfinger "Isar Rats", die ihre ersten fünf Begegnungen verloren haben. Doch allmählich kommt die Mannschaft um Spielertrainer Philipp Weinzierl immer besser in Fahrt, denn zuletzt gab es in Burgau (6:2) und gegen Vilshofen (7:3) jeweils deutliche Siege und somit die ersten sechs Punkte. Wenn es nach Weinzierl geht, dann war dies erst der Anfang der Aufholjagd, schließlich steht der Einzug in die Aufstiegsrunde ganz oben auf der Agenda.


Starke Neuzugänge

Neu im Team ist der 32-jährige Slowake Jaroslav Koma, der aus Deggendorf nach Dingolfing gewechselt ist. Und vom Bayernligisten EHF Passau kommt Florian Müller (28), der in der U20-Nationalmannschaft sowie in der DEL 2 Erfahrungen sammelte. Für die "Abteilung Attacke" schließlich ist Andreas Tahedl vom Bayernligisten EC Pfaffenhofen an die Isar gekommen, der ebenfalls Oberligaerfahrung mitbrachte.

"Natürlich wollen wir auch diesmal gewinnen, aber es wird ein wesentlich schwereres Wochenende als das vorangegangene", macht Martin Reichert deutlich und räumt dabei ein, dass die "Hawks" das "ein oder andere Spiel" auch hätten verlieren können. Der Tabellenstand sei demnach "nur eine Momentaufnahme, die wir natürlich genießen und die uns Selbstvertrauen gibt."

Der 53-Jährige hofft, dass die "Hawks" mit einem weiteren Sieg im Rücken die Fahrt nach Vilshofen antreten zu können. Bislang holten die "Wölfe", deren Kader sich mit fünf Ab- und gleich elf Neuzugängen stark verändert hat, nur nach der Partie gegen den EHC Straubing (6:3) Punkte. Dagegen verloren sie in Schweinfurt (0:4) und zuletzt in Dingolfing. Beim letzten Aufeinandertreffen im Freizeitzentrum der Stadt unterlagen die Haßfurter Puckjäger in der Abstiegsrunde mit 3:6. Der Klassenerhalt stand da aber bereits fest. "Es wäre ein Traum, wenn wir am Ende den fünften Platz schaffen. Und das ist unser Ziel", betont Martin Reichert und fügt hinzu: "Ich bin sicher, dass unsere Mannschaft wieder alles gibt, um am Ende in Vilshofen erfolgreich zu sein. So wie in Selb und zuletzt im Ulm."


Viele Fragen um Petr Krepelka

Derweil gibt es über den Gesundheitszustand von Petr Krepelka, der vor einigen Wochen mit dem Kopf in die Bande gekracht ist, nur zu berichten, dass er wieder bei Bewusstsein ist. "Derzeit wird alles von ihm ferngehalten und gleichzeitig getestet, was vielleicht gehen könnte", sagt Reichert; er könne "keine weiteren Auskünfte" geben. "Es wären einfach nur Spekulationen." Fakt ist, dass der 28-jährige Angreifer weiter in der Unfallklinik in Murnau behandelt wird. Die abgebrochene Partie in Freising wird am 12. Januar um 20.15 Uhr nachgeholt.
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