Haßfurt
Eishockey-Landesliga

ESC Haßfurt siegt am Ende souverän

Die Haßfurter bauten mit einem 8:4-Heimsieg über den EHC Königsbrunn ihre Tabellenführung aus.
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Gewusel vor und auch im Königsbrunner Tor. In dieser Szene  kommt Michal Babkovic (links)  zu spät, denn "Pinguine"-Torwart Sebastian Kinader hat die Scheibe unter sich begraben. Doch der Slowake lieferte wie schon beim Derby in Bad Kissingen eine exzellente Vorstellung ab und traf vier Mal in Folge.
Gewusel vor und auch im Königsbrunner Tor. In dieser Szene kommt Michal Babkovic (links) zu spät, denn "Pinguine"-Torwart Sebastian Kinader hat die Scheibe unter sich begraben. Doch der Slowake lieferte wie schon beim Derby in Bad Kissingen eine exzellente Vorstellung ab und traf vier Mal in Folge.
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"Wenn wir nach diesem Wochenende weiter an der Spitze stehen, dann wäre dies natürlich überragend", sagte Martin Reichert am vergangenen Donnerstagabend. So gesehen war die Freude des Trainers des ESC Haßfurt verständlich, denn nach dem Derbysieg in Bad Kissingen entschieden die "Hawks" auch gegen die Partie gegen den EHC Königsbrunn mit 8:4 (2:1, 1:2, 5:1) für sich und können sich jetzt mit viel Selbstbewusstsein auf das Derby gegen die Schweinfurter "Mighty Dogs" freuen.

Doch der 8:4-Erfolg des Tabellenführers der Eishockey-Landesliga Gruppe 1 war nur auf dem Papier deutlich und wurde erst in der Schlussphase richtig souverän. Bis sieben Minuten vor dem Ende stand es in der nicht immer hochklassigen, aber stets hart umkämpften Partie nämlich 3:3. Martin Reichert aber wollte "unbedingt gewinnen. Leider haben wir uns zuvor ein wenig angestellt." Also stellte er - "was ich eigentlich nicht wollte" - nochmals die Reihen um. Mit Erfolg, denn nach einem perfekten Angriff über David Franek erzielte Jakub Sramek die viel umjubelte 4:3-Führung (53.). Und das war erst der Anfang eines unglaublichen Angriffswirbels binnen kürzester Zeit, für den zwei "Hawks" hauptverantwortlich waren: Erst erzielte Michal Babkovic das 5:3 (54.), dann war der Slowake exakt zwei Minuten später für das 6:3 verantwortlich (54.).


Sramek serviert, Babkovic trifft

Als der EHC Königsbrunn seinen Torhüter Sebastian Kinader vom Eis nahm, um vielleicht doch noch einmal zu verkürzen, erhöhte Babkovic nach weiteren anderthalb Minuten auf 7:3 (57.) und sorgte schließlich noch für den achten ESC-Treffer (58.). Und wer gab vier Mal die Vorlage? Jakub Sramek. "Die Zwei bereiten uns doch schon eine ganze Weile viel Freude, oder?", grinste Reichert ob einer erneuten Gala-Vorstellung der beiden Angreifer.

Trotzdem hatte er einen Kritikpunkt an seine Mannschaft, die trotz einer 2:0- (die Torschützen waren Philipp Bates, 9., und Michael Breyer, 11.) sowie 3:1-Führung (Jakub Sramek, 33.), nochmals arg in Bedrängnis kam und jeweils zwei Gegentreffer verdauen musste: "Wir hätten es früher einfacher haben können", sagte der Sylbacher und stellte der "harten Nuss" EHC Königsbrunn ein gutes Zeugnis aus. Die Stärke der Gäste sei freilich "kein Geheimnis" gewesen. "Das haben wir vorher gewusst. Wir haben am Anfang nur schlecht darauf reagiert, waren zu wenig aggressiv." Für ihn war es am Ende aber wichtig, die Punkte im eigenen Stadion zu behalten. "Wir haben unser Ziel erreicht. Ende. Aus."
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