Eltmann
2. Volleyball-Liga Süd

Derby in Eltmann verspricht erneut Brisanz

Die Oshino Volleys des VC Eltmann erwarten die TV/DJK Hammelburg zum Unterfrankenderby. Beide Mannschaften haben Anschluss zur Zweitliga-Spitze.
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Auf eine tolle Stimmung dürfen sich Spieler und Zuschauer beim Unterfrankenderby freuen, wobei  die Eltmanner darauf setzen, dass ihr lautstarker  Fanclub akustisch die Oberhand gewinnt.
Auf eine tolle Stimmung dürfen sich Spieler und Zuschauer beim Unterfrankenderby freuen, wobei die Eltmanner darauf setzen, dass ihr lautstarker Fanclub akustisch die Oberhand gewinnt.
In der 2. Volleyball-Liga Süd steht am Samstag (19.30 Uhr) der erste "Unterfranken-Knaller" der Saison an, denn der Tabellendritte VC Eltmann empfängt in der Georg-Schäfer-Halle die TV/DJK Hammelburg, und es dürfte wieder ein sehr spannendes und lautstarkes Match werden.

Obwohl die Eltmanner Oshino Volleys mit sechs bisher die meisten Siege in der Liga geholt haben, reicht es nicht zum Tabellenführer, denn drei der Erfolge wurden im Tiebreak erkämpft, und da gibt es eben nur zwei Pluspunkte je Sieg. Und die Hammelburger sind Tabellensiebter. Sie haben genau so viele Siege im Kasten wie Spitzenreiter Rüsselsheim II, nämlich fünf, allerdings auch mehrere Fünfsatzspiele.

Es ist in dieser Runde eng in der Tabelle der 2. Liga und besonders eng an der Spitze. Den Tabellensiebten Hammelburg trennen nur drei Punkte vom Spitzenreiter und zwei vom Dritten Eltmann. Aber beide Teams sind gut drauf, denn beide siegten zuletzt in Fünfsatzspielen: Eltmann in Unterhaching, und die Hammelburger drehten ihr Heimspiel gegen Mainz-Gonsenheim, nach der 2:1-Führung der Mainzer noch um und hatten beim 16:14 im Tiebreak die stärkeren Nerven.
Auf den ersten Blick scheint Eltmann dennoch von der Papierform her favorisiert zu sein. Doch es ist ein Derby, und die haben bekanntlich ihre eigenen Gesetze. Auch ist noch nicht klar, welches Fanlager in der Halle diesmal die akustische Hoheit haben wird, wenngleich die Trommler der Eltmanner "Red Barons" aufgerüstet haben. Doch die Hammelburger mit ihren zumeist mehr als 500 Zuschauern in den Heimspielen haben lautstarke Anhänger dabei. Und das alles auch noch am 11. 11., an dem zum Faschingsauftakt oft sowieso alles anders läuft als sonst.

Die beiden Trainer Milan Maric und Tado Karlovic sind beide echte Füchse, waren einst zusammen ein gemeinsames Trainerteam, kommen beide vom Balkan und sind miteinander befreundet. Maric bemerkt zum bevorstehenden Match: "Es wird kein normales Punktspiel, es ist eben ein Derby. Hammelburg ist ein starker Gegner. Es dürften Details sein, die das Spiel am Samstag prägen werden. Nicht nur die Tagesform der Spieler ist entscheidend, nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung aller meiner Jungs werden wir gewinnen können."


Starke Neuzugänge

Bei Hammelburg haben mittlerweile neben Bendikowski die jungen Neuzugänge, insbesondere Peter Wolf, Fahrt aufgenommen, doch auch bei Eltmann machte letzte Woche in Unterhaching mit Jannis Späth ein Neuzugang mit starker Leistung auf sich aufmerksam. Und richtig "heiß" dürfte auch Johnny Engel sein. Der "Hammelburg-Spezialist", der im letzten Jahr im legendären 30:32-Auftaktsatz mehrere Glanzpunkte setzte, hat sich in Unterhaching schon etwas eingespielt.

Dennoch, teilweise mit unguten Gefühlen denken viele Eltmanner Fans an die vergangene Saison zurück, als Hammelburg aus dem "Hangar" nach großem Kampf mit 3:1 alle drei Punkte entführte und den Eltmannern die makellose Heimbilanz im letzen Heimspiel der Saison zerstörte. Es würde wohl niemanden überraschen, wenn auch die Partie am Samstag in den Tiebreak gehen würde.
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