Zweiter Spieltag für den TV Ebern in der Handball-Bezirksoberliga Oberfranken und zugleich das erste Heimspiel in der neuen Saison - am Samstag treffen die Männer um Linksaußen Johannes Geuß um 18 Uhr in der Dreifachturnhalle auf den TV Weidhausen. Zum ersten Mal in der Spielzeit 2017/18 präsentieren sich die Eberner ihrem heimischen Publikum, denn den Saisonauftakt absolvierten sie mit ihrem Gastauftritt bei der SG Bad Rodach/Großwalbur und gewannen, vermutlich zur Überraschung vieler, deutlich mit 33:28.

Damit hatte wohl auch nicht Weidhausens Trainer Frank Steinberger gerechnet. Dessen Team wiederum ist mit einem Sieg und einer Niederlage in die Runde gestartet. Zunächst gewann der TVW souverän in Hallstadt mit 31:27, vergangenen Sonntag setzte es trotz vor allem im ersten Durchgang guter Leistung eine allerdings nicht unerwartete Heimniederlage gegen den Landesligaabsteiger Rödental.


In der Vorsaison war es zweimal spannend

Der TV Ebern trifft somit auf eine starke Gastmannschaft, die als Favorit nach Ebern kommt. In der vergangenen Saison lieferten sich beide Teams zwei enge und umkämpfte Spiele. Das Hinspiel gewann Ebern knapp mit 31:29, im Rückspiel setzten sich die Weidhausener mit zwei Toren Unterschied durch. Unterschätzt werden die Eberner auch deshalb sicher nicht mehr.

Toptorschütze beim TV Weidhausen ist Johannes Bauer, der zumeist auf der linken Angriffsseite zu finden ist und mit 23 Toren in den ersten beiden Spielen seine Treffsicherheit unter Beweis stellte. Doch auch die Büttner-Brüder und den umsichtigen Mittelmann Recknagel gilt es zu beachten.


Abwehr weiter stabilisieren

Für den TV Ebern muss die Maßgabe sein, an die konzentrierte Leistung aus dem Auswärtsspiel in Rodach anzuknüpfen. Insbesondere die Fehlerquote soll weiter niedrig gehalten werden, daneben gilt es, die Abwehr zu stabilisieren und sowohl die Anspiele als auch die Durchbrüche am Kreis zu verhindern. Und nicht zuletzt wird ein weiteres Augenmerk auf der Chancenverwertung liegen, wo noch Steigerungspotenzial besteht. Trainer Matthias Batzner muss weiter auf Hippeli und nun auch auf Haberl verzichten.