Sand am Main
Fußball-Bayernliga

Titelanwärter VfB Eichstätt beim FC Sand

Gegen den Tabellendritten VfB Eichstätt will der FC Sand in der Fußball-Bayernliga Nord Revanche für die knappe 3:4-Niederlage im Hinspiel.
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Der Sander Mannschaftsführer Daniel Krüger (schwarzes Trikot) und seine Mannschaftskameraden haben sich in ihrem Heimspiel gegen Aufstiegsanwärter Eichstätt viel vorgenommen.
Der Sander Mannschaftsführer Daniel Krüger (schwarzes Trikot) und seine Mannschaftskameraden haben sich in ihrem Heimspiel gegen Aufstiegsanwärter Eichstätt viel vorgenommen.
"Es wird bestimmt eine hochinteressante Begegnung" - das ist die Meinung von Trainer Uwe Ernst vor dem Heimspiel des FC Sand am Samstag (15 Uhr) gegen den VfB Eichstätt. An 25 der bisherigen 30 Spieltage stand der VfB Eichstätt an der Tabellenspitze der Fußball-Bayernliga Nord, zeigte zuletzt aber Nerven und fiel auf den dritten Rang zurück. Trotzdem sind die Gäste aus Oberbayern einer der "heißesten" Anwärter auf den Meistertitel.

Nach dem etwas glücklich zustande gekommenen 2:1-Auswärtserfolg in Haibach belegt der FC Sand mit 49 Punkten weiterhin den 6. Tabellenplatz ein. Die fünf vorausliegenden Mannschaften, die zum Teil noch gegeneinander spielen, haben alle noch die Chance auf den Aufstieg. Zwei davon, Viktoria Aschaffenburg und eben der VfB Eichstätt, geben ihre Visitenkarte noch im Seestadion ab. Der FC Sand könnte also Zünglein an der Waage sein.


Der Top-Torjäger der Gäste fällt aus

Gegenüber Spitzenreiter TSV Großbardorf hat der Tabellendritte VfB Eichstätt nur zwei Punkte Rückstand, aber auch ein Spiel weniger ausgetragen. Durch den Ausfall von Torjäger Fabian Eberle (19 Treffer) waren die VfBler zuletzt nicht mehr so konstant wie über weite Strecken der Saison. Obwohl die heutigen Gäste des FC Sand mit Florian Grau (17 Treffer) einen weiteren Top-Stürmer sowie mit Torhüter Jonas Herter und Kollegen weitere erstklassige Kräfte in ihren Reihen haben, reichte es für Eichstätt in den letzten sechs Spielen nur zu zwei Siegen und drei Unentschieden. Das Nachholspiel am Mittwoch bei der SpVgg Ansbach ging mit 1:2 verloren.

Die Sander Mannschaft, die im Hinspiel in Eichstätt nur unglücklich und knapp mit 3:4 unterlag, wird den Oberbayern auch im Rückspiel alles abverlangen. Bei Ernst hört sich das so an: "Der VfB Eichstätt steht unter dem Druck des Gewinnen-müssens. Wir dagegen können ohne Belastung spielen. Um gegen diesen starken Gegner mitzuhalten, müssen wir kompakt stehen und die Räume eng machen. Gelingt uns das, kriegen wir auch unsere Chancen."


Wagner nimmt Training auf

Ausfallen werden bei der Heimelf weiterhin Andre Karmann und Sebastian Wagner, wobei Letzterer in der kommenden Woche das Training wieder aufnehmen wird. Einige weitere Spieler sind angeschlagen, so dass die Hausherren derzeit personell doch etwas am Krückstock gehen. Welche Formation er aufs Feld schicken wird, konnte Ernst noch nicht sagen. Sicher ist er sich nur darin, dass er eine gute Mannschaft stellen und "dass jeder seiner Spieler sein Bestes geben wird. Denn leer ausgehen möchten wir nicht", macht er deutlich.

Auch Co-Trainer und Defensivspieler Stefan Nöthling geht von einem guten Abschneiden der Sander Mannschaft aus. "Das Spiel wird eine enge Kiste. Wir müssen vermeiden, in Rückstand zu geraten. Je länger bei uns die Null steht, desto größer werden unsere Chancen, selbst zu punkten", sagt er.

Will der VfB Eichstätt keinen weiteren Rückschlag im Meisterschaftsrennen erleiden, muss er alles tun, um die drei Punkte aus dem Seestadion zu entführen. Die Hausherren sind jedoch nicht gewillt, ihren Nimbus als eines der drei heimstärksten Teams der Liga zu gefährden. Somit dürften die Zuschauer ein auf hohem Niveau stehendes Bayernligaspiel zu sehen bekommen.
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