Ebern
Handball-Bezirksoberliga

Ersatzgeschwächter TV Ebern verliert klar

Die Eberner TV-Handballer traten in der Bezirksoberliga bei der TS Lichtenfels ersatzgeschwächt an und verloren klar mit 17:30.
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Mit fünf Treffern war Johannes Geuß erfolgreichster Eberner Torschütze. Besonders bei Strafwürfen zeigte er sich treffsicher.
Mit fünf Treffern war Johannes Geuß erfolgreichster Eberner Torschütze. Besonders bei Strafwürfen zeigte er sich treffsicher.
Einen schlechten Tag erwischten die Eberner Handballer in der Bezirksoberliga Oberfranken bei der TS Lichtenfels, und so verlor der ersatzgeschwächte TVE dieses Abstiegsduell verdient mit 17:30 (4:13).

Ohne Haberl, Hippeli und den an der Schulter verletzten Feldmann fehlte über weite Strecken die Durchschlagskraft, um den Gegner ernsthaft gefährden zu können. Nach dem 1:1-Ausgleich zu Beginn zog die Heimmannschaft schnell auf 7:1 davon, sodass der TV Ebern eine erste Auszeit bereits früh nahm. Im Angriff gelang es nicht, die defensive 6:0-Abwehr der "Korbstädter" aus der Reserve zu locken, in der Defensive kassierte der Aufsteiger die Gegentreffer vornehmlich aus dem Rückraum.


Die Eberner hadern mit den Entscheidungen der Schiedsrichter

Bemerkenswert war allerdings, dass der TV Ebern in den ersten 30 Spielminuten bei sage und schreibe sechs Zwei-Minuten-Strafen oft nicht komplett war, während die TSL ohne persönliche Strafen blieb. Die Schiedsrichter kamen vom direkten Abstiegskonkurrenten aus Hallstadt. Die äußerst unterschiedliche Bewertung des Zweikampfverhaltens beider Teams und das einseitige Strafmaß gegen den TV Ebern war sogar den Lichtenfelsern sichtlich unangenehm. Dabei war die Partie zu keiner Zeit unfair.

Auch wenn das Spiel beim 13:4-Halbzeitstand bereits gelaufen war, zeigten die Eberner nochmals Moral, und es entwickelte sich nun eine ausgeglichene Partie. Thomas Müller ging auf Eberner Seite ebenso voran wie Johannes Geuß. Weitere Akzente setzten gegen Ende der Partie die beiden Eberner Nachwuchsspieler Nils Hohmann und Johannes Jünger mit schönen Abschlüssen von Linksaußen. Nach einigen gehaltenen Bällen gelang es der TSL gegen Ende der Partie nochmals, weiter davonzuziehen, aber das änderte auch nicht mehr viel.

Auch wenn die dünne Personaldecke und die aus Eberner Sicht indiskutable Leistung des Schiedsrichtergespanns sicher Einfluss hatten, musste Ebern sich aufgrund einer unbefriedigenden Leistung verdient geschlagen geben. Doch davon will sich das Team nicht herunterziehen lassen, denn am kommenden Samstag steht das vermeintliche Abstiegsendspiel gegen die SG FV 1912 Bamberg/Hallstadt bevor.
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