Sand am Main
Fußball-Bayernliga Nord

Der Sander Gegner Ansbach zittert noch

Zu seinem letzten Pflichtspiel der Fußball-Bayernliga-Saison tritt der FC Sand am Samstag, 20. Mai (14 Uhr), bei der SpVgg Ansbach an.
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Sebastian Wagner (rechts) und seine Sander Mannschaftskameraden wollen die Saison mit einem Erfolgserlebnis in Ansbach abschließen.
Sebastian Wagner (rechts) und seine Sander Mannschaftskameraden wollen die Saison mit einem Erfolgserlebnis in Ansbach abschließen.
Die ehrgeizige Mannschaft des FC hat trotz des längst feststehenden Klassenerhalts noch ein Ziel. Sie möchte die Saison mit 50 oder mehr Punkten beenden. Ein Unentschieden ist somit das Minimalziel. Um weit mehr geht es für die Ansbacher. Sie stehen auf dem Relegationsplatz 14. Der SpVgg reicht ein Remis eventuell nicht, um mindestens Vierzehnter zu bleiben - und nur das würde reichen.

Der FC Sand (7. Platz/49 Punkte) hat den Klassenerhalt schon seit einigen Wochen in der Tasche. Für die SpVgg Ansbach gilt das nur für den Fall, dass sie ihre Position hält oder verbessert. Denn der punktbeste Tabellenvierzehnte der beiden Bayernligen bleibt in der Liga, und die Ansbacher sind mit 39 Punkten vom TSV Landsberg aus der Bayernliga Süd (34 Punkte) nicht mehr einzuholen. Sollte allerdings Ansbach verlieren oder unentschieden spielen und der FC Feucht zu Hause gegen den ASV Neumarkt gewinnen, würde er die Ansbacher überholen und sie als Tabellen-Fünfzehnter in die Abstiegsrelegation zwingen.


Ein Erfolgserlebnis in die neue Saison mitnehmen

Zu einem Vereinsausflug wird die Fahrt des FC Sand in die mittelfränkischen Bezirkshauptstadt nicht werden, dafür sorgt die Ausgangsposition der Gastgeber. Co-Trainer Stefan Nöthling macht außerdem deutlich: "Wenn wir auf den Platz gehen, wollen wir auch gewinnen." Nöthling und Cheftrainer Uwe Ernst führen noch einen weiteren Grund an, weshalb sie und die gesamte Sander Mannschaft im heutigen Spiel bei der SpVgg Ansbach nochmals voll auf das Gaspedal treten wollen: Sie peilen den Erfolg an, um die Spielrunde mit einem positiven Erlebnis abzuschließen, das sie mit hinübernehmen können in die kommende Saison 2017/18.

Die beiden Erfolgstrainer wurmt darüber hinaus, dass die letzten drei Spiele, wenn auch nur knapp, allesamt verloren wurden. Alle Sander wollen deshalb wieder einmal das Gefühl genießen, als Sieger vom Platz zu gehen.


Seit vier Spielen unbesiegt

Die SpVgg Ansbach verlor keines ihrer jüngsten vier Spiele. Wie gut die Gastgeber drauf sind, zeigen ihr 2:1-Heimsieg über die Meistermannschaft VfB Eichstätt und der sensationelle 7:2-Auswärtserfolg beim FC Amberg. Gegen Weiden und zuletzt bei der DJK Bamberg reichte es jeweils zu einem 2:2. Der FC Sand hat sich also viel vorgenommen, wenn er sich bei der SpVgg Ansbach durchsetzen will.

Das Sander Trainer-Duo kann für das letzte Saisonspiel in Ansbach fast aus dem Vollem schöpfen, denn bis auf den Dauerverletzten Andre Karmann (Wadenbeinbruch) und eventuell Torhüter Simon Mai sind alle Spieler einsatzfähig. "Zum Glück hatten wir die ganze Saison über nur wenig verletzungsbedingte Ausfälle", zieht Uwe Ernst ein Resümee. Mit dem siebten Tabellenplatz hat seine Mannschaft eine respektable Saison gespielt, was auch auf die gute Arbeit des Trainerteams mit Uwe Ernst, Stefan Nöthling und Torwarttrainer Bernhard Langer sowie des gesamten Betreuerteams zurückzuführen ist.

Es wird den Sandern nicht leicht fallen, gegen die SpVgg Ansbach den Vorrundensieg (3:1) zu wiederholen. Fest steht jedoch, dass die "Schwarz-Weißen" als Bayernliga-Vertreter des Landkreises Haßberge nochmals alles in die Waagschale werfen wollen, denn das Überspringen der 50-Punkte-Marke würde zur guten Stimmung bei der Abschlussfeier beitragen.
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