Ebern
Handball-Bezirksoberliga

Dem TV Ebern hilft nur ein Sieg weiter

Der Aufsteiger TV Ebern erwartet zum wohl entscheidenden Heimspiel im Abstiegskampf der Handball-Bezirksoberliga die SG FV 1912 Bamberg/Hallstadt.
Artikel einbetten
Auf die Tore und Erfahrung des zuletzt verletzt fehlenden Justus Feldmann setzen die Eberner im Abstiegs-"Endspiel".
Auf die Tore und Erfahrung des zuletzt verletzt fehlenden Justus Feldmann setzen die Eberner im Abstiegs-"Endspiel".
Während sich am Wochenende beim Topspiel HSV Hochfranken gegen die HG Kunstadt wohl die Meisterschaft in der Handball-Bezirksoberliga Oberfranken entscheidet, tritt am Tabellenende der TV Ebern zeitgleich am Samstag (18.30 Uhr) zum wahrscheinlich vorentscheidenden Abstiegsendspiel gegen die SG FV 1912 Bamberg/Hallstadt an.

Für den TV Ebern ist es das letzte Spiel in dieser Saison gegen einen direkten Konkurrenten und damit extrem wichtig. Mit einem Sieg würde der TVE dem Klassenerhalt sehr nahe kommen, bei Unentschieden oder Niederlage dürfte der Abstieg nur schwer zu verhindern sein, denn die folgenden Aufgaben sind noch schwieriger. Zudem gilt es, sich für die 28:31-Hinspielniederlage zu revanchieren.


Die Mannschaft ist wieder komplett

Mit der SG FV 1912 Bamberg/Hallstadt trifft Ebern auf einen etablierten Bezirksoberligisten, der sich in diesem Jahr völlig überraschend im Abstiegskampf befindet. Auch der frühe Trainerwechsel von Jens Nostheide zu Falko Malt hat nicht wirklich Früchte getragen. Großes Problem war sicherlich die lange Verletztenliste. So fällt mit Timothy Schardt wieder ein wichtiger Spieler mit schwerer Knieverletzung aus. Doch ansonsten ist der Kader inzwischen komplett, wie vergangene Woche beim Hallstadter 32:28-Heimsieg gegen Ahorn zu beobachten war. Die Hallstadter stellen mit dem athletischen Günther und dem wurfgewaltigen Diller zwei abschlussstarke Rückraumschützen. Kreisläufer Schallenberg sowie die beiden Außenspieler Kühnl und Philipp Schardt sind zudem zu beachten.

Der TV Ebern kann allerdings zum vorletzten Saison-Heimspiel ebenfalls seinen kompletten Kader aufbieten, und so werden Haberl und Hippeli ebenso dabei sein wie der zuletzt verletzt fehlende Feldmann. Um sich den wichtigen Heimsieg zu sichern, wollen alle Spieler mehr Druck auf die verschiedenen Abwehrsysteme des Gegners entwickeln. Denn je nach Ausrichtung bekommen verschiedene Eberner Akteure mehr Platz und Raum, den es für sichere Torabschlüsse zu nutzen gilt. Wichtig für den Sieg ist auch, die Zweikampfduelle in der Abwehr für sich zu entscheiden. Nachwuchstorwart Ospel ist zudem gefordert.


Rückschläge ausblenden

Hallstadt hat durch den wichtigen Sieg gegen Ahorn zuletzt wieder Morgenluft geschnuppert, die Eberner dagegen mussten im März drei schmerzhafte Niederlagen verkraften, die es allerdings in diesem "Alles-oder-Nichts-Spiel" auszublenden gilt. Es heißt frei aufzuspielen und den Strohhalm zu packen. Die zuletzt etwas abhanden gekommene Entschlossenheit, Zuversicht und Selbstvertrauen sind ebenso nötig wie mannschaftliche Geschlossenheit, um die Partie für sich zu entscheiden. Und nicht zuletzt könnte die lautstarke und zahlreiche Unterstützung von den Rängen, auf die die Eberner in der Dreifachturnhalle immer zählen können, ein wichtiger Faktor sein.
Verwandte Artikel
Noch keine Kommentare
Sie sind nicht angemeldet.
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentieren zu können!
registrieren