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Kirche

Lücken im Stellenplan

Eberns Pfarrer Rudolf Theiler macht sich Sorgen um die personelle Situation in seiner Pfarreiengemeinschaft. Im Gespräch erklärt der Priester das Problem.
Pater Rudolf Theiler vor der Eberner Laurentius-Kirche Foto: Andreas Lösch
 
von ANDREAS LÖSCH
Es sind etwa 4300 Gläubige, die Pater Rudolf Theiler in der katholischen Pfarreiengemeinschaft "Gemeinsam unterwegs" in Ebern, Jesserndorf und Unterpreppach betreut. Normalerweise wird er sowohl von ehrenamtlichen Kräften als auch von hauptamtlichen Geistlichen unterstützt. Doch an Letzteren mangelt es in Ebern, wie auch andernorts in anderen Pfarreien im Landkreis.

Für Ebern konkret bedeutet das: "Es fehlen uns zwei Stellen", sagt Theiler. Der Diakon Uwe Holschuh wechselt in den Schuldienst nach Würzburg, die Stelle der Gemeindereferentin ist seit dem Weggang von Jessica Lutz vor einigen Jahren unbesetzt. Nach Auskunft des Bistums Würzburg wird die Referentenstelle ab 2020 komplett gestrichen. Dass sie dazwischen noch einmal besetzt wird, daran glaubt Theiler nicht. Ebenso schwierig dürfte es sein, die Diakon-Stelle neu zu besetzen. "Von Aschaffenburg oder Würzburg, wo die meisten sitzen, kommt doch keiner zu uns in den Osten", sagt Theiler. Er selbst ist 66 Jahre alt. Pater Richard Pfletschinger, der noch in der seelsorgerischen Arbeit mithilft, ist 80. Junge Kräfte kommen nicht nach, noch dazu werden Stellen abgebaut. "Wir dürften nicht reduziert werden, sondern müssten aufgestockt werden", so Theiler.


Das gesamte Dekanat betroffen

Das Problem hat nicht nur Ebern, es betrifft das gesamte Dekanat Haßberge. Vor rund drei Wochen etwa war der Würzburger Generalvikar Thomas Keßler nach Zeil gekommen, um über die personelle Situation in der Pfarreiengemeinschaft "Am Weinstock Jesu" zu reden, dort hatte man auch gefordert, vakante Stellen nachzubesetzen. Der zweite Mann im Bistum Würzburg nach dem Bischof musste eingestehen: "Ich komme mit leeren Händen."
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