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Tragisches Unglück

Ebern: Jogger findet toten Motorradfahrer - warum musste der junge Mann sterben?

Im Landkreis Haßberge bei Ebern hat ein Jogger am Sonntagmorgen einen toten Motorradfahrer gefunden. Warum musste der junge Mann sterben?
Die Helfer konnten nichts mehr für den jungen Mann tun, der vermutlich schon längere Zeit im Wald gelegen hatte.   Foto: Ralf Kestel
 
von RALF KESTEL
Ein 17-Jähriger ist in der Nacht von Samstag auf Sonntag im unterfränkischen Landkreis Haßberge tödlich verunglückt. Der junge Motorradfahrer war auf der Kreisstraße von Losbergsgereuth in Richtung Ebern unterwegs gewesen, ergab die Spurenrekonstruktion an der Unfallstelle. In einer lang gezogenen Rechtskurve nördlich von Losbergsgereuth kam er mit der 400er Suzuki, für die er keine Fahrerlaubnis besaß, auf die Gegenseite der Straße, fuhr in den Graben, durchbrach einen Zaun und prallte gegen einen Baum.

Gegen 7.30 Uhr entdeckte ein junger Jogger aus Ebern den regungslosen Jugendlichen. Der Zeuge wählte sofort den Notruf. In der Folge stellte sich jedoch heraus, dass der 17-jährige Mopedfahrer zu diesem Zeitpunkt bereits tot war. Der Unfallzeitpunkt könnte laut Polizei Stunden zurückgelegen haben. Der exakte Unfallhergang ist nun Gegenstand der Ermittlungen, die von der Polizeiinspektion Ebern geführt werden.

Es deutet viel darauf hin, dass der Jugendliche auf der Kreisstraße von Losbergsgereuth nordwärts Richtung Ebern unterwegs war.
Offenbar kam er im Bereich einer Rechtskurve links von der Straße ab. Der 17-Jährige schleuderte dort ins Unterholz und wurde dabei so schwer verletzt, dass er noch an Ort und Stelle starb. Hinweise auf eine etwaige Fremdbeteiligung ergaben sich im Zuge der bisherigen Ermittlungen nicht.

Um den Unfallhergang exakt zu rekonstruieren, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger eingeschaltet. Unklar blieb auch, ob möglicherweise ein Wildwechsel zu einem Ausweichmanöver geführt hatte. In der Nacht herrschte in diesem Bereich dichter Nebel.

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