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Jeder gegen Jeden

    Innovation in der Autoindustrie

Vor der Bundestagswahl haben wir die Kandidaten zum verbalen Schlagabtausch geladen. Heute: Sabine Dittmar (SPD) fordert Manuela Rottmann (Grüne) heraus.
 
Die Regeln unserer Serie "Jeder gegen jeden" zur Bundestagswahl sind denkbar einfach: Jeder Kandidat darf jedem anderen Kandidaten eine Frage stellen. Nach der Antwort des Befragten hat der Fragesteller noch die Möglichkeit, darauf zu reagieren.
In diesem Teil unserer Serie befragt die SPD-Abgeordnete Sabine Dittmar die Grünen-Kandidatin Manuela Rottmann zum Thema Zukunft der Autos, vor allem mit dem Blick auf die Elektromobilität.

Sabine Dittmar: Sie fordern nur noch abgasfreie Neuwagen ab 2030. Bitte konkretisieren Sie die Wege dahin und geben Sie eine Einschätzung zu den Auswirkungen auf unsere regionalen Zulieferbetriebe und welche Umstrukturierungen und Entwicklungen dies zur Folge haben könnte.

Manuela Rottmann: ?Die Zulieferbetriebe in unserer Region haben dann gute Aussichten, wenn die deutsche Automobilindustrie endlich die Aufholjagd um die saubersten Autos aufnimmt. In Bad Neustadt sitzt einer der erfolgreichsten Verkäufer von Elektroautos in Europa. Aber er verkauft keine deutschen Autos, also auch keine Steuerungsgeräte für das Batteriemanagement von Preh. Volvo wird bereits ab 2019 keine Neuwagen mit Verbrennungsmotor mehr anbieten. China wird eine feste und ansteigende Quote für Elektroautos schon ab dem Jahr 2018 vorschreiben. Was passiert, wenn man Zukunftsprojekte verschläft, haben wir ja leider bei der Energiewende der Großen Koalition erlebt: Die Braunkohle läuft in Deutschland weiter, die Solarzellen kommen mittlerweile aus China. Entweder zeigen wir in Deutschland, dass wir die besten Ingenieure, die besten Zulieferer auch für Elektroautos haben. Oder jemand anderes wird diese Autos bauen.
Bis 2030 sind es noch zweieinhalb Entwicklungszyklen. Die Industrie steht jetzt vor der Entscheidung: Investiert sie weiter Wissen und Geld in die bisherigen Flotten, mit denen sie noch gutes Geld verdient? Oder investiert sie in Innovation? Wenn die Industrie jetzt Planungssicherheit für diese Entscheidung bekommt, werden wir die Jobs in der Region auch langfristig sichern können. Wir können jetzt systematische Umschulungsprogramme für die mittelständischen Zulieferer aufbauen und die Ausbildungen weg von der Mechanik hin zur Elektronik verändern. Wir können jetzt darum kämpfen, auch die Batteriezellenproduktion verstärkt in Deutschland aufzubauen, um die Wertschöpfung bei uns zu halten.
Wir gehen den Weg mit den Unternehmen und den Arbeitnehmern zusammen. Wenn auch im Bund endlich eine klare Richtungsentscheidung getroffen wird, kriegen wir das auch hin.

Sabine Dittmar: Richtig ist, dass die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens nur erreicht werden, wenn es uns gelingt, die Mobilität schadstofffrei zu organisieren und dass wir hierfür einen verlässlichen und realistischen Zeitplan brauchen. Wichtig ist mir als Sozialdemokratin aber, das eine zu tun, ohne das andere - nämlich die Arbeitsplatzsituation und wirtschaftliche Prosperität der Region - aus den Augen zu verlieren.
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Hinweis der Redaktion: Argumente und Thesen stammen von den Kandidaten und sind redaktionell nicht gegenrecherchiert und auch nicht irgendwie bearbeitet.

Bundestagswahl 2017: Informationen zu Ergebnissen, Parteien, Prognosen, Parteien und Kandidaten und den Wahlomat!

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