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Sanierung

Frickendorf: Das Unterste zuoberst gekehrt

Die Historische Brücke in Frickendorf wird saniert. Das bedeutet Umleitung für den Verkehr.
Interessant ist der Blick in das "Innere" der Frickendorfer Barockbrücke über die Baunach. Momentan wird hier quasi das Unterste zuoberst gekehrt. Das Bauwerk wird mit Hilfe von Leichtbeton auch diskret stabilisiert. Später soll die Brücke ja wieder eine Belastung von bis zu zwölf Tonnen aushalten können.Helmut Will
 
von HELMUT WILL
Wer derzeit im Stadtbereich Ebern von Frickendorf nach Fischbach fahren möchte, muss eine Umleitung in Kauf nehmen. Die denkmalgeschützte Baunachbrücke in Frickendorf wird einer umfassenden Sanierungsmaßnahme unterzogen.


Überlastung besteht seit längerer Zeit

Wie hierzu der Leiter der Tiefbauverwaltung beim Landratsamt Haßberge Alfons Schanz mitteilt, sind seit längerer Zeit Überlastungsanzeigen an der Brücke festzustellen. Deshalb wurde die Brücke im Frühjahr 2012 auf eine Befahrung durch Fahrzeuge bis höchstens 7,5 Tonnen Gesamtgewicht beschränkt.

Ein Jahr später wurde über ein Ingenieurbüro ein Sanierungskonzept entwickelt, um die Brücke zu ertüchtigen. "Man hat sich entschieden, eine moderate Ertüchtigung des Bauwerkes ohne Beantragung von Fördermitteln durchzuführen", erklärt Schanz. Der Kreisbauausschuss war wiederholt vor Ort gewesen, um das Vorhaben zu beraten.

Die alte Fahrbahn wurde ausgebaut, Not-Gehwege angelegt. Das Natursteingewölbe wird frei gelegt und das Mauerwerk stabilisiert. Verstärkt werden das Randgewölbe, sowie weitere Teile des Bauwerkes. Schließlich sollen beim Bau der Fahrbahnplatte Schrammborde angelegt werden, damit die kostbaren Seitenteile der Brücke gegen den Verkehr geschützt sind und die Fahrbahn bekommt eine Abdichtungsschicht und einen sauberen Fahrbahnbelag. Vorgesehen ist ferner ein leichtes Geländer.
"Nach erfolgter Sanierung wird die Brücke für ein zulässiges Gesamtgewicht von zwölf Tonnen freigegeben", erläuterte Alfons Schanz.

Die Baukosten werden sich auf etwa 308 000 Euro belaufen. Fertig gestellt sein soll das Bauwerk bis zum 15. Dezember 2017.

Die Arbeiten enthalten noch nicht die erforderliche denkmalpflegerische Sanierung des Natursteinmauerwerks.
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