Ebern
Bauausschuss

Eigene Kläranlage für Kurzewind

Die Stadt Ebern investiert im höchstgelegenen Stadtteil. Auch in der großen Kläranlage stehen Arbeiten an.
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An dieser Stelle wird in Kurzewind, hier Richtung Gereuth gesehen, die Sammelkläranlage für den Ortsteil entstehen.
An dieser Stelle wird in Kurzewind, hier Richtung Gereuth gesehen, die Sammelkläranlage für den Ortsteil entstehen.
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In Kurzewind wird eine Sammelkläranlage gebaut. Die Baustelle, an der die Arbeiten bereits begonnen haben, wurde am Mittwochabend vom Bauausschuss der Stadt Ebern unter Leitung des Zweiten Bürgermeisters Harald Pascher (FDP) in Augenschein genommen. Fachliche Informationen vor Ort gab es von Diplomingenieur Winfried Lamperty vom Büro SRP Schneider & Partner Ingenieur-Consult und vom Leiter des Bauamtes der Stadt Ebern, Martin Lang.


Baustelle ist eröffnet

Kurzewind ist, wie Bürgermeister Pascher und Martin Lang vor Ort erläuterten, als einziger Ortsteil von Ebern noch nicht an eine Sammelkläranlage angeschlossen. Nun wird eigens für den Ortsteil eine Sammelkläranlage gebaut. Die Arbeiten hierzu haben in den letzten Tagen bereits begonnen. Die Gesamtkosten sind nach Aussage der Fachleute Lamberty und Lang mit 473 000 Euro veranschlagt. Die Bauzeit ist bis Ende Oktober dieses Jahres geplant, dann soll alles fertig sein.
Im Rahmen der Baumaßnahme wird auch ein Teil der Straße mit saniert, welcher entsprechende Schäden aufweist. "Ab Ferienbeginn müssen wir dort eine Vollsperrung der Straße einrichten", sagte Lang, was nicht zu vermeiden sei. Darüber werde die Bevölkerung rechtzeitig noch gesondert informiert. "Um die Bevölkerung in Kurze-wind auf den neuesten Stand zu bringen, ist am Mittwoch, 19. Juli, um 16.30 Uhr eine Anliegerversammlung vorgesehen", sagte Harald Pascher.


Arbeiten an Kläranlage

Vergeben wurde ein Auftrag zur Mängelbeseitigung an der elektrischen Anlage der Kläranlage Ebern im Wert von 28 500 Euro und informatorisch teilten Bürgermeister Harald Pascher und Martin Lang mit, dass das Pumpwerk an der alten Kläranlage ebenfalls ausgebessert werden müsse, was Kosten von 17 000 Euro nach sich zieht. Informiert wurde noch, dass der Landkreis Haßberge mit der Brückensanierung in Brünn begonnen habe und demnächst dort für zwei bis drei Wochen mit einer Vollsperrung zu rechnen sei. Bis zum Ende der Ferienzeit sollen die Sanierungsarbeiten abgeschlossen sein.
Auch die Sanierung der historischen Brücke in Frickendorf durch den Landkreis stehe an. Hier wird die Vollsperrung voraussichtlich ein halbes Jahr dauern.
Auch eine Reihe privater Bauanträge wurden behandelt und positiv beschieden.
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