Eltmann
Spektakel

Die Faschingsnarren trumpften in Eltmann auf

Der Faschingszug in Eltmann setzte einen Höhe- und den Schlusspunkt auf das närrische Treiben im Landkreis Haßberge.
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Unter dem Wallburgturm: Die Eschenbacher brachten als "House-Breakers" die Zuschauer in Eltmann in Stimmung.  Günther Geiling
Unter dem Wallburgturm: Die Eschenbacher brachten als "House-Breakers" die Zuschauer in Eltmann in Stimmung. Günther Geiling
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Den Eltmanner Faschingsruf "Wallbuh" hört man anscheinend weit über die Stadt hinaus, denn das Faschingskomitee und die Organisatoren des Faschingszuges konnten am Dienstag wieder viele Wagen und Fußgruppen auch aus umliegenden Orten empfangen, die sich mit ihrem "Waggon" in den großen "Orient-Express" einreihten. Mehr als 40 Zugnummern bildeten einen farbenprächtigen Gaudiwurm, aus dem die zahlreichen originellen Fußgruppen herausragten.

Nicht nur der Wagen des Faschingskomitees wähnte sich in "1001 Nacht". Die Eltmanner Organisatoren wurden auch von "Micha Baba und den 40 Räubern" (Fanclub der Oshino-Volleys) begleitet. Dazu kamen "Aladin" mit seinen "Rittern vom Hahn", "Ali Baba und seine 20 Frauen" sowie die teilweise verschleierten "Wüstenprinzessinnen" vom Kindergarten Weisbrunn. Als Ehrengäste hatte sich mit "Walburga I. und Nepomuk I. ein Prinzenpaar aus Eltmann dazugesellt - und als weitere besondere Gäste Päpstin Kunigunde Hildegard I. und Gabriele Beier Gänswein.

Das Wetter mit einem blauen Himmel und der blitzenden Sonne hätte zum Faschingsausklang nicht besser sein können. Vielleicht hatten die "Wetterkapriolos" aus dem Kindergarten Limbach ihre Finger im Spiel. Die Buben und Mädchen aus dem Eltmanner Kindergarten blickten ebenfalls in die Weiten des Weltalls bei ihrer Nummer mit dem "Sterntaler-Märchen". Das zehnte Jubiläum ihres Faschingsclubs feierten die "Weisbrunner Kracken" und auch das "Wallis-Team" blickte auf zehn Jahre zurück und warb für die Eltmanner Gastronomie.

Die Faschingsnarren rückten einige lokale Ereignisse in den Vordergrund und freuten sich über die neue Schiffsanlegestelle am Main. "Der neuen Schiffsanlegestelle haben wir es zu verdanken - die ganze Welt kommt nach Franken." In ihrem Stadtteil befürchten die Dippacher Verkehrsprobleme auf ihrer Rennstrecke: "Um ins Dorf zu laufen, brauchst du Mut" und deswegen fordern sie einen Gehsteig. Im Stadtkern gibt es dagegen plötzlich nicht einmal mehr ein Taxi und deswegen sprang "Hanni" ein, der zukünftig sogar abgasfrei fahren will.
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