Rauhenebrach
Abwasserbeseitigung

Die Arbeiten laufen nach Plan

Die Gemeinde Rauhenebrach feierte Richtfest für die Sanierung ihrer zentralen Kläranlage in Prölsdorf. Rund 1,7 Millionen Euro investiert die Kommune.
Artikel einbetten
Die neuen Stahlbeton-Behälter in Prölsdorf sind fertig. Sie sind das Kernstück der zentralen Kläranlage für Rauhenebrach.  Foto: Sabine Weinbeer
Die neuen Stahlbeton-Behälter in Prölsdorf sind fertig. Sie sind das Kernstück der zentralen Kläranlage für Rauhenebrach. Foto: Sabine Weinbeer
Reibungslos läuft die Baustelle zur Generalsanierung der Rauhenebracher Kläranlage in Prölsdorf. Deshalb wurde gestern bei bester Laune Richtfest gefeiert. Die beiden wesentlichen Bauwerke, die beiden Stahlbeton-Behälter mit einem Durchmesser von jeweils 23 Metern, sind fertig. "Wir sind auf den Punkt im Zeitplan", erklärte Bürgermeister Matthias Bäuerlein (FW) zu der derzeit größten Baustelle Rauhenebrachs.


Komplette Erneuerung

1,7 Millionen Euro kostet es, aus der alten Teichkläranlage eine moderne SBR-Anlage zu machen. Die Technik wird komplett erneuert - bis hin zum Labor. Die sichtbaren Arbeiten sind fast abgeschlossen; an Gebäuden folgen nur noch zwei kleine für das Gebläse und eine Einhausung für die Schlammtrocknung.

Auch die Mitarbeiter der Verwaltung in Untersteinbach waren zum Richtfest eingeladen, denn "so ein Projekt bedeutet einen enormen Aufwand für die Verwaltung, die kaum jemand sieht". Bäuerlein bedankte sich bei seinem Team, das sich außerordentlich engagiere, gerade jetzt, da die Personaldecke deutlich angespannt sei.


Der Bauhof wirkt mit

Der Bauhof werde ab nächster Woche wieder auf der Kläranlagen-Baustelle aktiv: "im Dienste unserer Bevölkerung, um die Kosten und damit die Beiträge so niedrig wie möglich zu halten". Sehr angenehm sei die Zusammenarbeit mit der Firma Beutler und Lang, was Firmenchef Michael Beutler gleich zurückgab.

Dabei habe die Baustelle in Prölsdorf zunächst einiges Kopfzerbrechen bereitet. Auf dem Luftbild in der Ausschreibung sei nicht erkennbar gewesen, dass die Zufahrt so schmal und steil ist, das Baufeld für die riesigen Stahlbetonbehälter dagegen wieder deutlich tiefer liegt. "Da kann ich nicht bauen", sei seine erst Feststellung gewesen, gestand der Bauleiter Franz Müller ein. Doch dann ging es nach seinen Angaben doch und die Baustelle sei im Gegenteil reibungslos gelaufen, nachdem die Topographie bewältigt war.

Der Rückbau von Teilen der alten Kläranlage erfolgte bereits im Jahr 2016, im Frühjahr begann dann der Erdaushub, die Firma Beutler und Lang rückte im April an. Noch in diesem Jahr soll die neue Anlage in Betrieb gehen, die alte Kläranlage läuft bis zu der Umbindung weiter.
Verwandte Artikel
Noch keine Kommentare
Sie sind nicht angemeldet.
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentieren zu können!
registrieren