Jesserndorf
Adventsaktion

Der Nikolaus bescherte die Jesserndorfer Kinder

Der Fränkische Tag machte es möglich: Der Nikolaus kam in die Kindertagesstätte des Eberner Stadtteils.
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Der Nikolaus besuchte die Jesserndorfer Kindertagesstätte.  Klaus Schmitt
Der Nikolaus besuchte die Jesserndorfer Kindertagesstätte. Klaus Schmitt
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Die Buben und Mädchen waren ein bisschen neugierig. Sie blickten aus dem Fenster ihres Kindergartens - und dann tauchte er auf: der Nikolaus. Im roten Gewand erschien der "Heilige Mann" im Eberner Stadtteil Jesserndorf, um die Kinder in der städtischen Kindertagesstätte zu beschenken.

Über 30 Kinder sind dort in einer Kindergartengruppe und in der Krippengruppe untergebracht. "Kuckucksnest" und "Spatzennest" heißen die beiden Gruppen. Die Jesserndorfer Kindertagesstätte hatte das Angebot unseres Medienhauses angenommen und sich um einen Besuch des Nikolaus' beworben.

Und manche Kinder waren am Mittwoch ein bisschen skeptisch, vielleicht sogar ängstlich. Die eine oder andere Träne floss, als der große Nikolaus mit der tiefen Stimme im Gebäude erschien. Mit der Zeit aber legte sich die Verzagtheit. Die Buben und Mädchen setzten sich in der Runde zusammen und sangen unter der Anleitung ihrer Erzieherinnen Angelika Gruber, Daniela Berninger, Alexandra Arnold und Carmen Schneider-Glomb einige Lieder für den Nikolaus ("... bald ist Nikolaus-Abend...").

Der Nikolaus holte sein goldenes Buch hervor. Bevor er die Geschichte vom Sternenkind las, fragte er die Kinder: "Die meisten von euch waren brav?" Natürlich kam sofort ein "Ja". Wirklich "nur brave Kinder?", setzte er nach. Und wieder bekam er ein "Ja" zur Antwort. Also brauchte er die kleine Rute nicht, die er mitgebracht hatte.

Der Nikolaus las aus seinem goldenen Buch vom Sternenkind, das sich in einer riesigen Höhle versteckt hatte und in den Himmel wollte. Und mit wessen Hilfe konnte das Sternenkind die Reise antreten? "Mit dem Wind", sprudelte der kleine Jonathan hervor.

Ehe der Nikolaus seinen Sack holte (eigentlich waren es sogar zwei) und die Geschenke an die Buben und Mädchen verteilte, trugen Fabian, Jule und Jonathan kurze Gedichte vor und Maja dankte dem Nikolaus mit einem Geschenk für seinen Besuch. Besonders forsch trat der kleine Jonathan auf: "Wenn die fünfte Kerze brennt", reimte er, "dann hast du Weihnachten verpennt."

Natürlich taucht jetzt die Frage auf: Wer steckt in dem roten Gewand? Der Nikolaus wollte aber, wie er bat, sein Geheimnis nicht verraten. Nur so viel: Er kommt aus Königsberg und hat die Nikolaus-Rolle schon häufig gespielt. Und er bittet auch um Verständnis dafür, dass er ein rotes Kostüm getragen hat. Kritiker könnten sagen, das ist doch ein Weihnachtsmann und nicht der Nikolaus.
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