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Jeder gegen Jeden

Der Klimaschutz ist global

Vor der Bundestagswahl haben wir die Kandidaten zum verbalen Schlagabtausch geladen. Heute: Manuela Rottmann (Grüne) fordert Nicolas Thoma (FDP) heraus.
 
Die Regeln unserer Serie "Jeder gegen jeden" zur Bundestagswahl sind denkbar einfach: Jeder Kandidat darf jedem anderen Kandidaten eine Frage stellen. Nach der Antwort des Befragten hat der Fragesteller noch die Möglichkeit, darauf zu reagieren.
In diesem Teil unserer Serie befragt die Grünen-Kandidatin Manuela Rottmann den FDP-Kandidaten Nicolas Thoma zu dem Thema Klimaschutz.

Manuela Rottmann: In ihrem Wahlprogramm fordert die FDP, dass es keine nationalen Klimaschutzziele und keine Unterstützung für die Erneuerbaren Energien mehr geben soll. Was wollen Sie tun, um den Klimakollaps zu verhindern?

Nicolas Thoma: ?Klimaschutz ist ein globale Aufgabe und Verantwortung unseren Kindern gegenüber. Nationale Klimaschutzziele schießen am Ziel vorbei, da sie lediglich die Preise der Verbraucher in die Höhe treiben, aber keinen effizienten Beitrag zum Klimaschutz leisten. Das EEG hat sich als als Stromkostentreiber und als Arbeitsplatzvernichter etabliert, aber keinen nennenswerten Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Durch den von den Grünen angeheizten vorzeitigen Ausstieg aus der Kernenergie und den Ausbau neuer Kohlekraftwerke erreicht man keine Senkung der Kohlendioxid-Emissionen. Der Ausbau der regenerativen ist gut und richtig, kann in der Kürze der Zeit (bis 2020) die Leistung der herkömmlichen Energieerzeugung nicht ausgleichen. Somit muss teurer Strom (zum Teil auch Atomstrom) aus unsicheren Kraftwerken aus dem EU-Ausland eingekauft werden, um Energiespitzen auszugleichen. Statt auf Subventionen und Steuern setzen wir Freie Demokraten auf energieeffiziente Modernisierung von Bestands- und Neubauten und die Senkung der Stromsteuer auf ein Mindestmaß.


Bundestagswahl 2017: Informationen zu Ergebnissen, Parteien, Prognosen, Parteien und Kandidaten und den Wahlomat!
Manuela Rottmann: Wind- und Solarstrom sind heute wegen des EEG die weltweit günstigste Form der Energiegewinnung. In Schweinfurt entstehen dadurch neue Industriearbeitsplätze. Bürger entscheiden heute mit, nicht mehr nur die großen Konzerne. Wer die Atom- und Kohlekraftwerke weiter laufen lässt, der hinterlässt seinen Kindern einen zerstörten Planeten. Die Politik der FDP führt hier sehenden Auges in die Katastrophe.

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Hinweis der Redaktion: Argumente und Thesen stammen von den Kandidaten und sind redaktionell nicht gegenrecherchiert und auch nicht irgendwie bearbeitet.
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