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Radwegbau

Der Anstoss kam vom Rollstuhl heraus

Die Verbindung von Burgpreppach nach Gemeinfeld ging auf Initiativen aus der Bürgerschaft zurück.
Für Erheiterung sorgte Georg Pannek mit seiner Idee, aus Dankbarkeit gegenüber dem Bürgermeister Hermann Niediek (links) den neuen Radweg kurzerhand "Hermannweg" zu benennen. Weiter (von links) Landrat Wilhelm Schneider und die Bürgermeister der Hofheimer Allianz.   Foto: Klemens Albert
 
Zwar sprachen alle Redner von der großartigen Förderung beim Radewegbau, doch die 1000 Meter zwischen Burgpreppach und Gemeinfeld, dazu eine hölzerne Brücke über den Hainbach, hat die Gemeinde Burgpreppach finanziell alleine gestemmt. Am Sonntag wurde das Bauwerk seiner Bestimmung übergeben. Es wurde ein unbefestigter Flurweg unter Verwendung von Abraummaterial, das beim Abbruch von Gebäuden in der Dorfmitte anfiel, zu einem Radweg ausgebaut.

Landrat Wilhelm Schneider (CSU) beglückwünschte die Gemeinde Burgpreppach dazu, dieses Projekt angepackt zu haben. Damit sei wieder eine Lücke im Radwegenetz geschlossen worden, ein Umstand, der in der Hofheimer Allianz so gut funktioniere. "So wird Verbindung geschaffen, das ist wichtig und gewünscht" betonte der Landrat und verwies auf die zunehmende Bedeutung des Fahrradverkehrs.

Der sei gesunde Bewegung in schöner Natur, und deshalb sei es gut, dass die Radwege immer besser angenommen würden. Gerne fördere der Landkreis Haßberge Radwege grundsätzlich mit, damit für die Kommunen eine Baulast von möglichst nicht mehr als 15 Prozent der Gesamtkosten anfällt.

Auch Manfred Rott vom Straßenbauamt Schweinfurt betonte die Wichtigkeit eines guten Radwegenetzes, denn mit der wichtigen Rolle, die das Fahrrad zunehmend für die Mobilität einnimmt, steige auch das Unfallrisiko. Die Verkehrssicherheit sei dem Straßenbauamt wichtig, und so sei in diesem Jahr der Radwegebau bereits mit etwa zwei Millionen Euro gefördert worden.

MdL Steffen Vogel (CSU) sah den Wert von Radwegen darin, dass damit viele Dörfer verbunden und Menschen zusammengeführt würden. Für die Staatsregierung nehme der Sicherheitsaspekt einen hohen Stellenwert ein. Deshalb fördere man den Bau mit bis zu 80 Prozent der Kosten. Lobenswert sei besonders, dass die Gemeinde Burgpreppach "die Notwendigkeit erkannt, schnell entschieden und einfach gemacht hat".

Bürgermeister Hermann Niediek (CSU) nannte den Hintergrund, wodurch überhaupt ein solcher Ausbau ausgelöst wurde. Ferdinand Walter, auf einen Rollstuhl angewiesen und viel mit einem speziell ausgerichteten Sitzfahrrad unterwegs, sowie Georg Pannek hatten die Initiative ergriffen und eine Unterschriftenaktion gestartet.

Dabei hatte sich eine sehr hohe Zahl an Bürgern für einen solchen Radweg ausgesprochen. Für Niediek war dies Anlass, den Radwegebau in die Wege zu leiten. Georg Pannek überraschte bei der Eröffnungsfeier mit einem Schild, mittels dessen der Weg aus Dankbarkeit gegenüber dem Bürgermeister als "Hermannweg" benannt werden soll.

Pfarrer Manfred Greinke aus Fischbach und Pastoralreferent Norbert Zettelmeier aus Hofheim sprachen den kirchlichen Segen über den neuen Radweg und die Brücke. Greinke würdigte die Ausführung als "rücksichtsvolle Bearbeitung der Natur", denn mit Weg und Brücke sei kein Störfaktor entstanden, sondern ein Beitrag zum Wohl von Menschen und Natur.
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