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Sanierung

Darlehen für Kanal

Der Stettfelder Gemeinderat beschloss, einen Kredit über eine Million Euro aufzunehmen, um die Arbeiten ausführen zu können.
Mittlerweile ist der Kanalbau in der Ortsmitte von Stettfeld angekommen. Zur Vorfinanzierung eines Teils der Kosten nimmt die Gemeinde nun ein Darlehen in Höhe von einer Million Euro auf.  Foto: Christian Ziegler
 
von CHRISTIAN ZIEGLER
Der laufende Kanalbau im Dorf und eine damit verbundene Darlehensaufnahme standen im Blickpunkt der Sitzung des Gemeinderats Stettfeld am Mittwochabend im Rathaus.

Einstimmig beschloss der Gemeinderat in der letzten Zusammenkunft vor der Sommerpause die Aufnahme eines Darlehens über eine Million Euro. Der Kredit war aufgrund der aktuellen Investitionsmaßnahmen im Zuge der Kanalsanierung nötig geworden und auch im Haushalt eingeplant. Nach Vergleich der Angebote entschieden sich die Räte für einen Kredit, der auf 20 Jahre laufen soll und eine 20-jährige Zinsbindung in Höhe von 1,56 Prozent aufweist. Somit entstehen Zinskosten in Höhe von 163 781 Euro, und die jährliche Rückzahlung liegt bei 60 000 Euro, erfuhr der Rat.

Nach der derzeitigen Planung wird von einer 100-Prozent-Finanzierung über Verbesserungsbescheide ausgegangen. Bisher wurde aber noch kein Beschluss gefasst, wie die Endabrechnung aussehen soll. Eine Alternative zu den Bescheiden wäre die teilweise Finanzierung über die Abwassergebühr.

Gemeinderat Gerald Simon wollte wissen, wie sich die Darlehensaufnahme auf die Finanzierung einer solchen Umlage auswirkt. "Was wäre bei einer 50/50-Lösung?", fragte er. "Da wäre die jetzige Kreditaufnahme außen vor", erklärte Bürgermeister Alfons Hartlieb (CSU). Die Finanzierung müsste dann völlig eigenständig gemacht werden. "Wir würden dann bei einem Darlehen von 400 000 bis 500 000 Euro mehr liegen."


Berechnungen

Die Aufnahme der Geschossflächen für die Berechnungen bei der Kanalsanierung wird in dieser Woche abgeschlossen, wurde weiter mitgeteilt. Nach Aussage des Kommunalberatungsunternehmens könnte in der letzten Augustwoche eine Bürgerversammlung zum Kanal stattfinden, bei der dann auch die genauen Kosten pro Anwesen bekannt wären. Da dieser Termin mitten in den Sommerferien läge, einigte sich der Rat darauf, die Versammlung auf Mitte September zu legen.

Hinsichtlich von Gerüchten über die zu zahlenden Summen gab Hartlieb Entwarnung. Da nicht alle Kosten der Sanierungsarbeiten in Höhe von drei Millionen Euro umgelegt werden können, werde die Belastung für die Bürger im Rahmen bleiben, versicherte er. "Wir sind dann bei einer niedrigeren Summe als bei der Kläranlage. Ich denke, es wird, wenn sich nichts Massives an den Anwesen getan hat, nicht höher liegen als der letzte Bescheid der Kläranlage." Dies gelte natürlich nicht, wenn auch Straßenbauarbeiten ausgeführt werden müssen.

Günstiger werden die Wartungskosten für die Stettfelder Ortsbeleuchtung. Mit der Entscheidung vom Oktober 2016, alle Quecksilberdampflampen durch LED-Leuchten zu ersetzen, hatte der Stettfelder Rat in eine Zukunftstechnologie investiert. Da die LED-Leuchten keiner so häufigen Wartung bedürfen, ist der bisher vertraglich vereinbarte Leuchtmitteltausch, der alle fünf Jahre stattfand, nicht mehr nötig. Dadurch sinken die Wartungskosten um fünf Euro pro Jahr und Lampe. Der Gemeinderat Stettfeld beschloss einstimmig, diese Änderung am Straßenbeleuchtungsvertrag anzunehmen.


Bürgerversammlung

Bürgermeister Hartlieb teilte mit, dass die diesjährige Bürgerversammlung am Freitag, 21. Juli, um 19.30 Uhr im Saal der Gaststätte Strätz stattfindet.

Das Stettfelder Schulhaus wird ab Sommer 2019 bis zum Jahr 2021 wieder eine Verwendung finden. Die Lebenshilfe plant, das Stettfelder Schulhaus als Ausweichquartier während der Sanierungsarbeiten in Sylbach anzumieten. Die genauen Modalitäten werden in der nächsten Sitzung im September besprochen.
Am Mittelweg hatte der Bauausschuss sich bei seiner letzten Sitzung mit einer Grenzverletzung zu beschäftigen. Da die Marksteine dort nicht aufzufinden waren, mussten der gemeindliche Bauhof und ein Mitarbeiter der Verwaltung nach ihnen suchen. Udo Busch stellte deshalb den Antrag, die entstandenen Kosten dem Verursacher in Rechnung zu stellen. "Ich sehe nicht ein, dass jeder rechtschaffene Bürger das bezahlen muss", machte er deutlich. Dem Antrag stimmten seine Ratskollegen mit 11:1 Stimmen zu.
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