Haßfurt
Lehrgang

Damit Janka gehorcht

Der Bayerische Landesjagdverband schulte Hundeführer und ihre Tiere. Am besten schnitt bei der Prüfung Stephan Schneier aus Zeil ab.
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16 Frauen und Männer absolvierten mit ihren Jagd- und Begleithunden die Abschlussprüfung des Hundeführerlehrgangs, ausgerichtet von der Kreisgruppe Haßfurt des Bayerischen Landesjagdverbandes. Foto: Ulrike Langer
16 Frauen und Männer absolvierten mit ihren Jagd- und Begleithunden die Abschlussprüfung des Hundeführerlehrgangs, ausgerichtet von der Kreisgruppe Haßfurt des Bayerischen Landesjagdverbandes. Foto: Ulrike Langer
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Ein Hund wird nur dann zu einem wirklichen Jagdhund, wenn seine angeborenen Fähigkeiten - seine Jagdpassion, seine feine Nase und seine Freude am Apportieren - durch eine qualifizierte Ausbildung geweckt, gefördert und gefordert werden. Daher hat die Kreisgruppe Haßfurt des Bayerischen Landesjagdverbandes wieder einen Hundeführerlehrgang für Jagdhunde, aber auch für Begleithunde ausgerichtet. Unter den 16 Teilnehmern war auch Stephan Schneier aus Zeil, der die Prüfung mit seiner einjährigen Deutsch-Drahthaarhündin Janka vom Hosterbruch mit einem ersten Preis bestand.

"Ich bin Jäger und möchte einen brauchbaren Jagdhund mitführen. Daher habe ich den viermonatigen Lehrgang gerne besucht", erzählt er nach der Prüfung. Mit acht Wochen kam Janka in seine Familie, in der bereits die Bayerische Gebirgsschweißhündin Aika lebte und dem Welpen das Eingewöhnen erleichterte. "Janka, die sehr ruhig und ausgeglichen, sehr verschmust und liebesbedürftig ist, hat sich sehr gut bei uns eingelebt", berichtet Schneier, der auch gleich mit den Grundgehorsamsübungen und der Leinenführigkeit begann und seine Janka schon an die Jagd herangeführt hat.

Nachdem sie nun die Prüfung so hervorragend bestanden hat, wird ihr Herrchen mit ihr nach dem Besuch eines weiteren Lehrgangs im Herbst die Brauchbarkeitsprüfung ablegen.

Seit Ende März hatte Rosel Hölzner neun Hundeführer und ihre Jagdhunde auf die Prüfung vorbereitet, bei der es um den Grundgehorsam ging. "Die Hunde mussten lernen, sich anständig an der Leine führen zu lassen, auf Pfiffe und Kommandos zu hören, einen Apportierbock aus dem Stand, aus der Entfernung und über ein Hindernis zu bringen", berichtet sie. Die Hunde mussten sich aber auch ablegen lassen, von ihrem Führer umrunden und übersteigen lassen und den Schuss ihres Führers, den sie dabei nicht sehen konnten, ruhig hinnehmen.


Wenn Radler vorbeifahren

Ursula Kilgenstein wiederum hat sieben Begleithunde und ihre Herrchen und Frauchen unterrichtet. Auch diese Hunde mussten Gehorsamsübungen erledigen und beispielsweise ihre Unbefangenheit gegenüber Radfahrern und Fußgängern unter Beweis stellen.

Folgende Jagdhundeführer durchliefen die Prüfung: Johanna Kerzinger aus Riedbach mit Agent v. Böhlgrund, Deutsch Kurzhaar; Robert Jäger aus Rügheim mit Dalaika, Deutsch Drahthaar (DD); Jürgen Wolf aus Friesenhausen mit Eternity a. d. Illerwinkel, Englischer Springer Spaniel; Norbert Sichert aus Ebelsbach mit Gismo, Gordon Setter; Elena Krämer aus Knetzgau mit Greta v. Eulenberg, DD; Stephan Schneier aus Zeil mit Janka v. Hosterbruch, DD; Maik Schmitt aus Ermershausen mit Loui v. Schloß Rosenau, Rauhaarteckel (RHT); Reinhold Ort aus Buch mit Sissi, (RHT): Marcus Werner aus Hainert mit Vroni, RHT.

Folgende Begleithundeführer führten ihre Hunde durch die Prüfung: Christina Fuchs v. Bimbach aus Gückelhirn mit Asuka, Dobermann/Schäferhund; Stephan Freier aus Königsberg mit Djago, Bracke/ Hannoverscher Schweißhund; Jochen Schneider aus Zeil mit Leni, Bracke; Bettina Thanner aus Sand mit Lucy, Labrador; Tobias Hendrich aus Unfinden mit Nero, Hannoverscher Schweißhund; Alexandra Troll aus Rügheim mit Nora, Schnauzer-Mix; Norbert Lützelberger aus Fatschenbrunn mit Snickers, RHT.
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