Haßfurt
Domino-Day

Aufstellung ist fast alles

85 Schüler erlebten in Haßfurt einen unkonventionellen zweiten Schultag. Für Spannung sorgten Tausende von Holzsteinen.
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Tausende von Dominosteinen wurden am Mittwoch in der Dreifachturnhalle des Schulzentrums Haßfurt aufgebaut. Die Aktion sollte den Fünftklässlern helfen, sich als Klassenverband zu finden. Foto:s Sabine Weinbeer
Tausende von Dominosteinen wurden am Mittwoch in der Dreifachturnhalle des Schulzentrums Haßfurt aufgebaut. Die Aktion sollte den Fünftklässlern helfen, sich als Klassenverband zu finden. Foto:s Sabine Weinbeer
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85 Buben und Mädchen aus den unterschiedlichsten Grundschulen bilden seit Dienstag drei Klassen an der Dr.-Auguste-Kirchner-Realschule in Haßfurt. Damit sie auch möglichst schnell ein Klassenverband, ein Team werden, gab es am zweiten Schultag eine besondere Aktion: In der Dreifachturnhalle war im Rahmen des Projekts "Soft Step" des Landkreises Haßberge "Domino-Day" angesagt.
"Soft Step", das sind Maßnahmen, die den Kindern die Übergänge vom Kindergarten in die Schule und dann in weiterführende Schulen erleichtern sollen. Der Start der fünften Klasse ist für viele ein besonderer Schritt im Leben und deshalb freuten sich Realschuldirektor Dr. Hartmut Hopperdietzel und sein Schulleitungsteam über die Möglichkeit, auf eine etwas andere Art ins Schuljahr einzusteigen.
Bern Bullnheimer ist der Kopf hinter der "Main Connext GmbH" in Königsberg. Unter dem Motto "Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt", bieten sie Erlebnisse an, die Menschen befähigen, spielerisch Grenzen zu überwinden. "Die Kinder sollen hier heute zusammenarbeiten, gegenseitige Rücksicht üben und dabei natürlich knobeln, um die Aufgaben zu lösen", erklärte er.
Natürlich ging es hoch her in der Turnhalle - aber dafür, dass hier 85 junge Menschen aktiv waren, war es doch verhältnismäßig gedämpft. Tausende von Dominosteinen mussten aufgestellt werden - irgendwann galt es dann auch nur noch sehr langsam zu gehen, damit der Sportboden mit seinen Schwingungen das fast fertige Werk nicht zum Einsturz bringt.


Mit Schikanenn

Doch natürlich ging es nicht nur um umfallende Steine - auf dem Weg mussten Kerzen gelöscht, Murmeln in Becher befördert, Katapulte ausgelöst oder ein Dorn so umgeworfen werden, dass er einen Luftballon zerspringen lässt. Von kleineren zu größeren Steinen hinzuarbeiten, war da noch eine der leichtesten Übungen. "Aber alle Aufgaben wurden gelöst", erklärte . Bullnheimer und auch die Lehrkräfte waren beeindruckt, wie schnell sich die Teams fanden, um die kniffligen Details zu lösen.
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