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Auszeichnung

Zwei Eberner Schulen haben sich das Prädikat Umweltschule verdient

Die Mittelschule und die Dr.-Ernst-Schmidt-Realschule Eern wurden in Nürnberg als Umweltschulen ausgezeichnet.
Sie nahmen die Umweltministerin in die Mitte (von links): die Lehrer Claudia Fries, Harald Amon und Barbara Friedrich, Ulrike Scharf, Florian Schraud, Carolin Jakob sowie Sina und Louis Seitz. Foto: privat
 
Die Mittelschule und die Dr.-Ernst-Schmidt-Realschule erhielten im Melanchton-Gymnasium Nürnberg von der Bayerischen Umweltministerin Ulrike Scharf die Auszeichnung "Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21-Schule für das Schuljahr 2015/16".

Laut Aussage der Umweltministerin sind die durchgeführten Projekte in mehrfacher Hinsicht wichtig, da sie das persönliche Engagement und die Eigeninitiative junger Menschen fördern, sowie einen Beitrag zu mehr Umweltschutz im Schulalltag leisten.


Biologische Vielfalt

Die Mittelschule Ebern ist einem Bericht von Projektlehrer Harald Amon, der sich als Ortsvorsitzender des Bund Naturschutz auch privat für Umweltbelange einsetzt, zum neunten Mal dabei und hatte als erstes Motiv für ihre Bewerbung die "biologische Vielfalt im Schulumfeld" gewählt. Dazu wurden im Schuljahr mehrere Aktivitäten durchgeführt, wie Pilze gesammelt und in einer Ausstellung ausgestellt, Vogelkästen gebastelt und aufgehängt und im Projekt "Obst" der Apfeltag organisiert, eine Sortenausstellung in der Aula erkundet und eine Pausenapfelaktion zum gesunden Essen durchgeführt. Der Ruhepausenhof wurde ganzjährig betreut und gesammelte Kräuter auf frischen Quarkbroten genossen.

Als zweiter Schwerpunkt stand Amon zufolge das Themenfeld "voneinander/miteinander lernen" auf der Agenda. Das Projekt "Unsere Schule ist für alle da" betrachtete die Situation von neuen Schülern in der Schulgemeinschaft.

Die Kooperation mit dem Seniorenheim St. Elisabeth und der Eberner Lebenshilfe wurde im Projekt "Soziales" geknüpft. "Zu den täglichen Aufgaben an der Schule gehört das Eingliedern der Asylkinder und wird durch das offene Integrationsprojekt "Komm" in Zusammenarbeit mit der Arbeiterwohlfahrt gefördert," berichtet Amon.


Sozialer Tag

Unter dem Thema "voneinander/miteinander lernen" führte die Eberner Realschule einen "sozialen Tag" unter dem Motto "Arbeit statt Büffeln"durch, an dem die Schüler aller Klassen arbeiten gingen und den erwirtschafteten Betrag an die Organisation "Schüler Helfen Leben e.V. spendeten. Außerdem wurden Projekte wie "ich gehöre nur mir - Einsatz gegen Kinderhandel" in Serbien und "Lernen dürfen statt Arbeiten müssen - Kinderarbeit entgegenwirken" in Jordanien unterstützt. Zusätzlich war die Schule auf dem Unterfränkischen Umwelttag in Würzburg und am Umwelttag in Baunach vertreten und stellte dort ihr "Hummelprojekt" vor, bei dem es um den Schutz der Insekten geht und um die Möglichkeiten, ein Schulgelände hummelfreundlich zu gestalten.

Der zweite bearbeitete Bereich hieß "Ressourcen: Umgang mit Plastik". Eine 9. Klasse beschäftigte sich mit der Thematik in ihrer Projektpräsentation, eine 5. Klasse organisierte ein Frühstück - regional - saisonal und natürlich komplett ohne Plastik und die Buchautorin Nadine Schubert referierte in den 8. Klassen zum Thema "Besser leben ohne Plastik" . Am Tag der offenen Tür wurde die Problematik der massenhaften Plastiktüten thematisiert und Alternativen wurden vorgestellt.
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