Fahndung

Wer schoss auf die streunende Katze?

Seit Jahren kam jeden Morgen eine Katze zu einem Anwesen am Reußenberg in Memmelsdorf/Ufr (Kreis Haßberge) und wurde von den Hausbesitzern zuverlässig gefüttert. Bis das Tier plötzlich vermisst wurde.
 
Denn am 9. und 10. August warteten die Familienmitglieder vergeblich auf das Tier und suchten deshalb nach dem Streuner. Schließlich fanden sie die Katze zwei Tage später in einem Graben außerhalb der Ortschaft und fütterten sie erneut. Die Katze war verletzt. Dies teilte die Polizei in Ebern jetzt mit.

Die fürsorglichen Helfer erkannten jedoch zunächst nicht das Ausmaß der Verletzungen, zumal das Tier jetzt wieder allmorgendlich zum Fressen kam.

Am Freitag letzter Woche schließlich bemerkten die Tierfreunde jedoch, dass die Katze schwere Verletzungen aufwies.

Sie fuhren mit ihr zu einer Tierklinik nach Lichtenfels, wo der behandelnden Tierärztin nichts anders übrig blieb, als den Vierbeiner einzuschläfern, um die Katze von ihren Leiden zu erlösen.

Röntgenaufnahmen ergaben, dass die Katze mit einem Schrotgewehr (so genannten Roller-Posten) beschossen worden war. Nunmehr ermittelt die Polizeiinspektion Ebern nach eigenen Angaben wegen eines Vergehens nach dem Tierschutzgesetz., worin es u.a. heißt: Ein Wirbeltier darf nur unter Vermeidung von Schmerzen getötet werden. Das Gesetz sieht bei Zuwiderhandlungen Geldstrafen oder Freiheitsstrafen bis zu drei Jahren oder Geldstrafen vor.

Hinweise auf den noch unbekannten Schützen erbittet die Polizeiinspektion Ebern.






Bitte melden Sie sich an, um kommentieren zu können:
Benutzer     Passwort    

Sie sind noch nicht registriert? Bitte hier registrieren.