Eltmann
Schülerzeitungen

"Wallburg Express" holt sich Auszeichnung in Berlin ab

Medienvertreter und Bundesratspräsident Volker Bouffier ehrten 32 Schülerzeitungs-Redaktionen aus 14 Bundesländern. Auch die Dr.-Georg-Göpfert-Mittelschule aus Eltmann räumte mit ihrem "Wallburg Express" ab.
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Die besten Schülerzeitungen Deutschlands wurden am Freitag in Berlin ausgezeichnet. Unter den Preisträgern ist die Dr.-Georg-Göpfert-Mittelschule Eltmann. Sie holte sich mit ihrer Schülerzeitung "Wallburg Express" den ersten Platz in der Kategorie Hauptschulen, der mit 1000 Euro dotiert ist, sowie den Sonderpreis der Werner-Bonhoff-Stiftung zum Thema "Hat deine Schule Mobbing im Griff?".
Medienvertreter und Bundesratspräsident Volker Bouffier, Schirmherr des Wettbewerbs, ehrten 32 Redaktionen aus 14 Bundesländern. 18 Zeitungen erhielten die Auszeichnungen in sechs Schulkategorien (Gymnasium, Grund-, Haupt-, Real-, Förder- und berufliche Schulen). Sonderpreise gingen an zehn Redaktionen (auch an Eltmann), die sich in ihren Ausgaben herausragend mit themenspezifischen Beiträgen oder bestimmten journalistischen Stilformen auseinandersetzten.
Die Gewinnerzeitungen stachen durch ihre sehr gute inhaltliche "Schüler- und Schulbezogenheit" hervor. "Sie zeigen die unterschiedlichen Aspekte des Schullebens auf oder nähern sich aus verschiedenen Blickwinkeln einem Thema, betrachten, analysieren und kommentieren es von allen Seiten", erklärte Martin Winter, der geschäftsführende Bundesvorstand der Jugendpresse Deutschland, die den Wettbewerb mit den Bundesländern und der Kultusministerkonferenz ausrichtet. Die Gewinner heben sich durch einen hervorragenden Stil, eine einwandfreie Sprache sowie durch ein ansprechendes Layout von den insgesamt 1900 eingesendeten Publikationen ab.
Brigitte Fehrle, Chefredakteurin der Berliner Zeitung, und Carsten Erdmann, Chefredakteur der Berliner Morgenpost, würdigten bei der Preisverleihung in Berlin die Arbeit der jungen Medienmachenden. Ines Pohl, die Chefredakteurin bei der "taz" (Tageszeitung aus Berlin) und Laudatorin, unterstrich den Mut von Schülerzeitungen, indem sie Widerstandskämpferin Sophie Scholl zitierte: "Was wir sagten und schrieben, denken ja so viele. Nur wagen sie nicht, es auszusprechen."
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