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Streit um Betriebsrat: Weitere Entlassungen bei Uniwell

29.09.2012   Von: Ralf Kestel   Fränkischer Tag

Der Konflikt zwischen der IG Metall und der Geschäftsleitung der Uniwell Rohrsysteme GmbH um die Gründung eines Betriebsrates ist am Freitag weiter eskaliert.



Kommentare

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  • community  Hassbergler Diesen Post kommentierenkommentieren

    Unsagbar lästige BerichterstattungSeit Wochen ärgere ich mich über die einseitige Berichterstattung gegen die Firma Uniwell. Gerade von einer Heimatzeitung sollte man Objektivität und Neutralität erwarten. Der Verfasser dieser Artikel sieht sich aber mehr bei einem Boulevardblatt angesiedelt. Wenn man sich die Fotos betrachtet, so wartete der Reporter scheinbar geradezu auf einen Anruf um unverzüglich auf das Betriebsgelände zu eilen. Auch werden Behauptungen scheinbar ohne Nachforschung abgedruckt. Das die Geschäftsleitung nicht unverzüglich eine Stellungnahme abgibt kann kein Grund sein alles ohne Überprüfung wiederzugeben. Hier sollte man mehr Sorgfalt walten lassen.



    Warum wird nur die Sichtweise der scheinbar wenigen IG Metall getriebenen Mitarbeiter dargestellt. Wenn man sich mit anderen Beschäftigten redet erhält man ein ganz anderes Bild, welches sich überhaupt nicht mit den Darstellungen der Zeitungen deckt. Daher empfehle ich allen Kommentarschreibern sich ein eigenes Bild zu verschaffen und nicht blind einem Zeitungsartikel zu vertrauen.

    Darüber sollte man mal nachdenken...

    Wenn die Firma so schlecht ist und so viel weniger bezahlt wie andere Firmen – warum wechseln die Leute nicht die Arbeitstelle. Könnte es daran liegen, dass sie sich mit Menschen vergleichen die eventuell eine höhere Qualifikation besitzen und Aufgrund dessen mehr Lohn erhalten?

    Wenn von der Belegschaft geredet wird: Warum gibt/gab es immer nur Treffen der IG Metaller mit einigen wenigen Mitarbeitern? Warum wurde bisher scheinbar noch kein einziger Mitarbeiter aus dem Angestelltenbereich eingeladen? Entweder ist die IG Metall nicht an allen Angehörigen der Belegschaft gleichermaßen interessiert, oder die Belegschaft ist nicht an der IG Metall interessiert?

    Wenn die IG Metall von anderen Firmen spricht – welche die im Arbeitgeberverband der IG Metall sind – vergisst sie leider zu erwähnen, dass gerade diese Firmen die Flucht ins Ausland antreten und die Arbeit von Deutschland weg verlagern, siehe Bamberg

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  • community  gismo Diesen Post kommentierenkommentieren

    ja es reichtEin kleiner auszug aus dem Betriebsverfassungsgesetz § 1 Errichtung von Betriebsräten In Betrieben mit in der Regel mindestens 5 ständig wahlberechtigten Arbeitnehmern von denen drei wählbar sind werden Betriebsräte gewählt und die betonung liegt auf werden nicht es können es dürfen oder es sollen hier wird geltendes recht mit Füsen getreten

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  • community  neutraler Diesen Post kommentierenkommentieren

    AufrufLiebe Uniwellmitarbeiter,
    startet einen Aufruf zur Demo vor dem Werkstor und aus allen Richtungen im Landkreis werden wir kommen. Solche Unternehmer braucht unser Land nicht. Wir stehen Euch zur Seite. Glück auf.

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  • community  Schwuuups Diesen Post kommentierenkommentieren

    Hier hat die IG Metall..........die Chance, zu zeigen, dass sie besser ist als ihr Ruf. Man darf gespannt sein.
    Schade, dass ein Unternehmen mit der Reputation von Uniwell so besch*** reagiert. Ich hoffe sehr, dass alle Gekündigten vor dem Arbeitsgericht Erfolg haben, und richtig (für Uniwell) schmerzhafte Abfindungen kassieren.

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  • Dem ist kaum etwas hinzuzufügenVor allem der Aussage, daß die Gewerkschaften solche Chancen nutzen müssen, sich ENDLICH wieder als wirksame(!) Einrichtungen zum Unterstützen gerechtfertigter Arbeitnehmerinteressen kenntlich zu machen. Wie weit soll denn der Rückschritt ins Manchestertum noch gehen? Sind wir im 21sten oder am Anfang der 19. Jahrhunderts?

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