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Beide Umgehungs-Trassen bleiben im Rennen

Das Gezerre um eine Umgehungsstraße im Westen oder Osten von Baunach und Reckendorf geht weiter. Bei einem Besuch im Bayerischen Landtag erhielt Baunachs Bürgermeister die Zusicherung, dass beide Trassen weiter untersucht und zur Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplanes nach Berlin gemeldet würden.
Staatssekretär Gerhard Eck und Bürgermeister Ekkehard Hojer bei der Erläuterung der Trassenvarianten und Übergabe der Unterschriftenlisten der Bürgerinitiative Foto: privat
 

In der Landtagsgaststätte im Bayerischen Landtag fand ein Gespräch hinsichtlich der weiteren Planungen der Umgehung der B 279 von Baunach und Reckendorf mit Staatssekretär Gerhard Eck (CSU) vom Innenministerium stattgefunden. Den Gesprächstermin für die Stadt Baunach hatte MdL Heinrich Rudrof (CSU) vereinbart. Baunachs Bürgermeister Ekkehard Hojer (CBB), die Zweite Bürgermeisterin Gudrun Stößel (SPD) und Stadtrat Reinhold Schweda (CSU) hatten bei dem Gespräch die Möglichkeit, mit Spitzenvertretern der Ministerien die Probleme und Anliegen hinsichtlich der Umgehung der B 279 zu besprechen.

An dem Gespräch nahmen neben Staatssekretär Eck und Staatssekretärin Melanie Huml (CSU, Umweltministerium) weitere führende Mitarbeiter beider Ministerien teil, um die sachliche, fachliche und rechtliche Situation zu beleuchten. Bürgermeister Hojer schilderte die derzeitige Situation und den momentanen Stand der Planungen und Überlegungen des Staatlichen Bauamtes Bamberg und ging auf die mit den Trassen jeweils verbundenen Vor- und Nachteile ein.


Übergabe der Unterschriftenliste



Er überreichte Eck eine Kopie der Unterschriftenliste der Bürgerinitiative B 279 Baunach, die er zuvor zur Unterstützung des Anliegens der Stadt Baunach erhalten hatte. Er ging auf das Ergebnis und die Auswertungen näher ein. In dem konstruktiven Gespräch wurde von Staatssekretär Eck zugesagt, dass sowohl die Westtrasse als auch die Osttrasse weiter näher untersucht werden.

Beide Trassenvarianten sollen bei der Anmeldung zur Fortschreibung des Bundesverkehrswegplanes im Frühjahr 2013 vom Freistaat an den Bund gemeldet werden. Das Staatliche Bauamt Bamberg wird für die weiteren Beurteilungen ergänzende Kostenberechnungen vornehmen.

Baunachs Bürgermeister Hojer wird auch weitere Gespräche mit der Höheren Naturschutzbehörde bei der Regierung von Oberfranken führen. Im Februar 2013 findet nochmals ein Gespräch bei Staatssekretär Eck statt. Im Stadtrat Baunach wird danach eine abschließende Beschlussfassung hinsichtlich einer Stellungnahme der Stadt erfolgen.

zum Thema "B279"

Kommentare

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  • Danke, Bürgerin, für den HinweisNach dem angeführten Link ist die Oberste auch für die Planung und den Bau und Betrieb der Bundesstraßen zuständig. Deswegen sehe ich aber immer noch keinen Grund zur Fahrt nach München.
    Die Planungen werden vom Staatlichen Bauamt gemacht. Das schlägt zwei Varianten vor: einmal (von Breitengüßbach aus) rechts um Baunach herum, einmal links herum. In einem Falle regen sich die Naturschützer auf, im anderen Falle soll es größere technische Schwierigkeiten geben.
    Die Baunacher müssen sich für eine Variante entscheiden. Die Münchner können ihnen diese Entscheidung nicht abnehmen. Ob sie akzeptiert wird, steht auf einem andern Blatt. Die Berliner wollen einen Vorschlag und keine zwei. Der Ramsauer wird sich nicht noch einmal in ein Spiel wie in Stuttgart verwickeln lassen und Prügel dafür beziehen.
    Wenn kein vernünftiger Vorschlag vorgelegt wird, wird die Umgehungsstraße bis zum St. Nimmerleinstag verschoben. Der Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen als Bestandteil des Bundesverkehrswegeplans wird nicht fortgeschrieben und Berlin hat seine Ruhe und die Baunacher weiterhin die Belastung durch den durch den Ort führenden Fernverkehr.

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  • community  Buergerin Diesen Post kommentierenkommentieren

    Warum fährt man nach München?Zuständigkeiten finden Sie hier, Herr Stenglein:

    http://www.stmi.bayern.de/bauen/

    "Alle staatlichen Gebäude sowie Bauten des Bundes und kirchliche Liegenschaften werden von der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern betreut. Der Staat baut selber, z.B. Universitäten, Schulen oder Staatsstraßen, oder er fördert und berät, z.B. bei kommunalen Umgehungsstraßen oder bei Kindergärten."

    Daher der Besuch in München.

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  • Ach soDie Herrschaften waren also in München beim Innenministerium, weil die oberste bayerische Baubehörde dem bayerischen Innenministerium unterstellt ist und - anders kommt kein Sinn heraus - die Oberste Bayerische Baubehörde für die Bundesstraße B 279 bzw. die Neutrassierung zuständig ist.
    Bisher war ich nämlich der Ansicht, dass das Bundesverkehrsministerium in Berlin zuständig ist (und die Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern das "staatliche" Bauen in Bayern "lenkt, steuert und fördert“). Deshalb bin ich ja der Meinung, dass die Delegation zweckdienlicher nach Berlin statt nach München hätte fahren sollen.
    Oder waren es doch andere Beweggründe?

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  • community  Buergerin Diesen Post kommentierenkommentieren

    Warum fährt man nach München?Zur Info:
    In München beim Innenministerium war man, weil die oberste bayerische Baubehörde dem bayerischen Innenministerium unterstellt ist.

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  • community  Buergerin Diesen Post kommentierenkommentieren

    Wer ist zuständig?Zur Info:
    In München beim Innenministerium war man, weil die oberste bayerische Baubehörde dem bayerischen Innenministerium unterstellt ist.

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  • community  Buergerin Diesen Post kommentierenkommentieren

    Wer ist zuständig?Zur Klarstellung:
    In München beim Innenministerium war man, weil die oberste bayerische Baubehörde dem bayerischen Innenministerium unterstellt ist. Und die Baubehörde ist nun mal Ansprechpartner für die Stadtverwaltung.

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  • community  hansernstjosef Diesen Post kommentierenkommentieren

    Und die Reckendorfer Räte bleiben daheim -- und warten, was kommt. Wenn sie weiter schlafen, kommt vielleicht gar nichts. Und Reckendorf wird weiter durch die B 279 getrennt sein. Wäre doch viel billiger, die Umgehung nur für Baunach zu bauen!

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  • Was ist denn das für ein Schwachsinn, herbie?Es geht doch nicht um die Regulierung der Zuständigkeiten in der CSU, sondern um eine sinnvolle Trasse für die B 279. Und da finde ich es komisch, dass eine Baunacher Delegation nach München statt nach Berlin fährt. Verstanden hätte ich persönlich eher eine Exkursion nach Berlin - evtl. unter Einschaltung des Bundestagsabgeordneten Silberhorn - als einen Ausflug nach München. Meinethalben kann sich auch der Bamberger Kreistag damit befassen, falls der Landrat ein solches Ansinnen wegen der Unzuständigkeit des Kreistages nicht von vorneherein abschmettert. Aber vielleicht ist es für manche Leute wichtiger, viel Wind und Parteipropaganda zu machen und an der falschen Stelle mit dem Schmiedla, statt an der richtigen Stelle mit dem Schmied zu reden.

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  • Wer ist zuständig?Es geht um die B 279, die künftig um Baunach und Reckendorf geführt werden soll, also um eine Bundesstraße. Und bei einer solchen müsste doch wohl das Bundesverkehrsministerium und nicht das bayerische Innenministerium zuständig sein. Deshalb verstehe ich nicht, dass die Baunacher Delegation nach München und nicht nach Berlin gereist ist, um dort am richtigen Ort und an der richtigen Stelle ihr Anliegen vorzutragen.

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  • community  herbie Diesen Post kommentierenkommentieren

    Wer ist zuständig?werter herr stenglein, wollen sie vielleicht der sein, der die zuständigkeiten in der csu regeln will?

    wenn in der csu etwas geregelt werden muss, dann wird das erforderlichenfalls auch vor ort geregelt!
    ( es müssen nur die richtigen personen im kreistag anwesend sein)
    oder liege ich falsch - liebe csu minister?

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