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Konzert

Soul Bizz trägt in Haßfurt Soul in der Seele

Die Band "Soul Bizz" begeisterte bei ihrem ersten Auftritt in Haßfurt. Die Musiker sind erst seit drei Jahren zusammen. Aber ihre Erfahrung in anderen Formationen macht ihre besondere Kunst aus.
Die Band "Soul Bizz" mit (von links) Engelbert Platz (Hammondorgel und Fender Rhodes), Gerhard Gramß (Drums), Uwe Gaasch (Lead-Vocals, Percussion, Blues-Harp), Ludwig Fellinger (Bass) und Johannes Platz (Guitar) sorgte bei ihrem Auftritt im Gewölbekeller der Stadthalle in Haßfurt für eine tolle Stimmung.  Foto: ul
 
von ULRIKE LANGER
Musik, die ins Ohr geht, Rhythmen, die das Blut in Wallung bringen, hervorragende Musiker, die den Soul geradezu zelebrieren, und ein energiegeladener Sänger, der einfach nur begeistert: Das ist "Soul Bizz", die Band aus Bamberg und Poxdorf, die bei ihrem Auftritt im Gewölbekeller der Stadthalle ihr Publikum mitriss.

Erfahrung auf der Bühne

Auch wenn die Band erst vor drei Jahren gegründet wurde, so stehen doch vier der fünf Musiker seit Jahrzehnten auf der Bühne und haben sich einen Namen in verschiedenen Kult-Bands gemacht. Ihr Zusammenschluss ist Uwe Gaasch, Sänger bei "Schweinsohrselection" und Frontmann bei "Revolver", sowie Engelbert Platz, Mitbegründer der "Schweinsohrselection", zu verdanken.

"Wir haben Ende der 1960er/Anfang der 1970er Jahre viel in amerikanischen Clubs gespielt: Engelbert bei ,Powerful Tramps' und ich bei ,Smash'", erzählte Uwe Gaasch. "Dabei haben wir die Soulmusik lieben und spielen gelernt. Nun kehren wir mit ,Soul Bizz" quasi zu unseren Wurzeln wieder zurück."

Breites Spektrum

Die weiteren Bandmitglieder waren mit Ludwig Fellinger, Bassist bei "Revolver", Gerhard Gramß, Schlagzeuger bei "Rettich'n Wine", und Gitarrist Johannes Platz, Sohn von Engelbert Platz, schnell gefunden. Ihr musikalisches Programm umfasst Musik von Keb‘ Mo‘, den Beatles, Stevie Wonder, Muddy Waters, Joe Cocker und Fleetwood Mac bis hin zu Bill Withers sowie Kompositionen von Engelbert Platz.

Das Besondere ist die Begleitung vieler Lieder durch Engelbert Platz an der Hammondorgel. "Es gibt hier in der Szene niemanden, der einen so originalen Hammond-Sound in die Tasten bringt wie er", sagte Uwe Gaasch. "Der Klang der Hammondorgel ist unverwechselbar und synthetisch nicht zu ersetzen. Ihr typisches Röhren, das man von den früheren Soul- und Rockbands kennt, ist einfach fantastisch."

Improvisationskunst

Über dem einzigartigen Sound entwickeln die Musiker, die bei ihrem ersten Auftritt beim Kulturamt Haßfurt zeigten, dass sie den Soul in der Seele haben, ihren eigenen Interpretationsstil und ihre Improvisationskunst.
Gerhard Gramß, Ludwig Fellinger und Johannes Platz erwiesen sich als bestens eingespielte und energiegeladene Rhythmus-Section mit besonderen solistischen Qualitäten, Engelbert Platz brachte nicht nur an der Hammondorgel, sondern auch am Fender Rhodes-Piano die tollsten Klangfarben ins Spiel, und Uwe Gaasch zog alle Register seines außerordentlichen stimmlichen Könnens. Sein sehr kraftvoller, emotionaler sowie souliger Gesang, gepaart mit dem temperamentvollen Spiel seiner Bandkollegen begeisterte die Zuhörer, die den Abend auch gerne zum Tanzen nutzten.

Doch neben den Gästen werden sich auch die Musiker gerne an dieses Konzert und die tolle Stimmung zurückerinnern. "Es ist schön hier in Haßfurt, in dieser wunderbaren Kulturlandschaft mit ihrem guten Geist, Petra Lettang. Jemanden, der ein Kulturprogramm mit so viel Herzblut auf die Beine stellt, gibt es eigentlich nur noch im Bamberger Jazzclub", sagte Uwe Gaasch. "Wir zollen auch der Stadt Haßfurt ein großes Lob für die wunderbaren historischen Räume, die eine tolle Atmosphäre bieten", sagte er.


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