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Sanierung

Pkw fahren bald in Haßfurt um Flutbrücke herum

Die alte Steinbrücke in Richtung Wonfurt/Knetzgau wird grundlegend hergerichtet. Dafür laufen ab Herbst die Vorarbeiten.
Im Herbst beginnen die Arbeiten für die Umfahrung der Mainflutbrücke in Haßfurt (hinten links im Bild), damit die Brücke in den kommenden zwei Jahren saniert werden kann. Für die Bauzeit von zwei, drei Jahren wird eine Umfahrungsstraße durch das Tal (im Bild) angelegt, die über die Zufahrt zum FC von Haßfurt geführt wird; der Radweg soll erhalten bleiben. Fotos: Ulrike Langer
 
von ULRIKE LANGER
Im Herbst beginnen die Arbeiten für eine Umfahrung der Mainflutbrücke in Haßfurt, damit die Brücke in den kommenden zwei Jahren saniert werden kann. Darüber wurde der Bau- und Umweltausschuss der Stadt Haßfurt in seiner Sitzung am Dienstag informiert. Denn er musste eine Stellungnahme zu dem Bauantrag des Staatlichen Bauamts Schweinfurt abgeben.


Fahrbahn und Widerlager

Das Staatliche Bauamt plant eine Teilsanierung der Flutbrücke, die 1888 gebaut wurde. Die Fahrbahndecke soll verstärkt werden, dazu soll die Fahrbahn für Gehwege mit Geländern eingeengt werden; außerdem sollen die Widerlager erneuert werden.

Für die Bauzeit von zwei, drei Jahren wird der Verkehr zweispurig durch das Tal am FC-Gelände vorbei geleitet (auf dem Radweg). Erdarbeiten sind nötig am Straßendamm im Bereich der Auffahrt zur Mainbrücke beim FC-Gelände; ebenso Anböschungen aus der Talaue hinauf zur Staatsstraße im Überschwemmungsgebiet.

Wolfgang Braun, Leiter des technischen Bauamtes in Haßfurt, berichtete, dass der neue Radweg weiter genutzt werden kann. Das Vorhaben wurde mit der Stadt und dem FC abgestimmt. Die Umfahrung wird nach Bauende vollständig zurückgebaut (Frühjahr 2020). Die Verkehrsfreigabe für die Flutbrücke ist für Ende 2019 geplant. Für Bürgermeister Günther Werner war wichtig, dass Haßfurt von Süden her weiter erreicht werden kann. Der Ausschuss stimmt den Plänen einstimmig zu.


Linus und sein Erfolg

Dass auch ein Kind bei der Stadt etwas erreichen kann, zeigt das Beispiel des zwölfjährigen Linus Groß aus Wülflingen. Er hatte im April die Stadt gebeten, in der Wässernachstraße in Wülflingen "Tempo 30" anzuordnen, damit sein Heimatort sicherer für Kinder wird, und dieses Anliegen mit 22 Unterschriften von Anwohnern untermauert.

Begründet hatte er seinen Wunsch damit, dass es in der Wässernachstraße auf keiner der beiden Straßenseiten einen Gehsteig gibt, die Kinder auf dem Weg zur Schulbushaltestelle auf der Straße laufen müssen und durch zu schnell fahrende Autos gefährdet sind. Bei einem Termin vor Ort sahen die Stadtverwaltung und die Polizei dieses Begehren ein. Der Ausschuss stimmte dem Vorschlag zu, in der Wässernachstraße zwischen Bäustraße und Wässernachhalle Tempo 30 anzuordnen.


Endlich barrierefrei

Das Gremium befasste sich mit dem Tekturantrag der Stadt über den Einbau der Aufzuganlage im Rathaus, der Automatiktür in der Nordfassade, einer Rampe im Rathausinnenhof, eines Behinderten-WCs in das zweite Obergeschoss und der Abänderung der Büroräume. Dadurch wird - auf Antrag des Seniorenbeirats - der Zugang zum Rathaus barrierefrei. Dafür müssen die Treppen im Gebäude aufgedoppelt werden, um die Höhen zwischen Rathausgebäude und Zwischenbau zu überbrücken. Ursprünglich wollte die Stadt zwei Aufzuganlagen errichten, eine innenliegend und eine im Hof. Das aber hatte das Landesamt für Denkmalpflege abgelehnt; es wäre auch mit rund 750 000 Euro zu teuer geworden. Die jetzt benötigten 530 000 Euro werden mit 90 Prozent der förderfähigen Kosten bezuschusst.

Behandelt wurde im Bauausschuss die Anfrage eines Autohausbesitzers, der das Vereinsheim und die Tennissportplätze des 1. TC Haßfurt für PKW-Ausstellungsflächen und Wohnmobilstellplätze sowie Verkaufs- und Beratungsräume nutzen und den Erdwall abtragen will. Außerdem möchte er Wohnmobilstellplätze als Übernachtungsmöglichkeit mit Kasse und Sanitäranlagen sowie Besucherparkplätze errichten. Der Ausschuss musste baurechtlich zustimmen (zwei Gegenstimmen); das Vorhaben kann noch nicht realisiert werden. Es sind erschließungsrechtliche, wasserwirtschaftliche und straßenverkehrsrechtliche Fragen offen: Die Grundstücke gehören der Stadt; es ist noch nicht entschieden, ob sie verkauft werden.

Unklarheiten gibt es beim Bauantrag zur Nutzungsänderung der ehemaligen Güterhalle am Bahnhof zu einer Eventhalle mit Gaststättenbetrieb in Haßfurt. Der Ausschuss hatte zwar keine Einwände. Wie allerdings die Vorgabe des Landratsamtes Haßberge, den südlich der Güterhalle gelegenen Parkplatz bei Veranstaltungen von 22 bis 6 Uhr für Besucher zu sperren, realisiert werden soll, ist ungeklärt.

Keine Einwände gab es gegen das Vorhaben, das Bowlingcenter in Haßfurt wieder zu errichten. Reiner Sidon bat darum, Parkplätze im Steigpfad in Sylbach auszuweisen.
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