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Neujahrskonzert  

Perfekter Klang aus Regensburg

Das Vokalensemble "Cantabile Regensburg" trat unter der Leitung von Matthias Beckert, der aus dem Landkreis Haßberge stammt, in der Pfarrkirche auf: stehende Ovationen.
Matthias Beckert (r.), Leiter des Vokalensembles "Cantabile Regensburg", freute sich nach seinem Neujahrskonzert in der Stadtpfarrkirche in Haßfurt zusammen mit seinen Sängerinnen und Sängern über den frenetischen Beifall der Zuhörer. Foto: Ulrike Langer
 
von ULRIKE LANGER
Einer der besten Kammerchöre Deutschlands, das Vokalensemble "Cantabile Regensburg", gestaltete auch dieses Jahr wieder unter der Leitung von Matthias Beckert ein Neujahrskonzert in der Pfarrkirche in Haßfurt. Für die exzellente Aufführung doppelchöriger A-Cappella-Werke wurden die Sänger und Sängerinnen und ihr aus dem Landkreis Haßberge stammender Dirigent mit stehenden Ovationen bedacht.
Kurz vor Ende der Weihnachtszeit zog noch einmal Weihnachtsfreude durch das Kirchenschiff, als der Chor das Programm mit dem Lied "Es ist ein Ros entsprungen" von Michael Praetorius eröffnete und weiche, schwungvolle melodische Linien vom zartem pianissimo bis zum freudigen forte zeichnete.
Ebenso leicht und fröhlich stiegen die Töne der 29 Sängerinnen und Sänger beim doppelchörigen "In dulci jubilo" desselben Komponisten empor. Schon hierbei wurde den Zuhörern angesichts der frohmachenden Texte und des engelsgleichen Gesangs warm ums Herz. Eine extrem deutliche Artikulation, eine ausgesprochen feinfühlige Dynamik und die stilgerechte Interpretation der Werke von der Renaissance bis zur zeitgenössischen Musik vervollkommneten den harmonischen Klang.
Zudem beherrscht der Chor, der letztes Jahr beim Deutschen Chorwettbewerb einen dritten Preis in der Kategorie gemischte Chöre erhalten hat, die hohe Kunst des A-Cappella-Gesangs: Jeder Ton ist eine Offenbarung, so rein entfaltet er sich jeder einzelnen Kehle, um sich in der Mehrstimmigkeit mit allen gesungenen Tönen zu einem perfekten Wohlklang zu vermählen.
Matthias Beckert und Cantabile Regensburg verbindet eine lange Freundschaft mit dem Komponisten Wolfram Buchenberg. Daher präsentierten sie auch zwei schöne Lieder aus dessen Feder, die mit ihren teils bekannten Melodien die irdische und die himmlische Freude über die Geburt Jesu ausstrahlten. So könnte man sich den Engelschor vorstellen, der Gott in der Nacht der Geburt Jesu Gott lobte und pries!

Stetiger Blickkontakt

Die Weihnachtsbotschaft kam außerdem in Liedern von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Sergej Rachmaninov, Benjamin Britten, Eric Whitacre und des Regensburger Komponisten Carl Thiel zu einem wunderschönen Ausdruck. Mit großer Bestimmtheit, einem rhythmischen und ausdrucksstarken Dirigat, stetigem Blickkontakt und einem ermunternden Lächeln führte Matthias Beckert seine Sängerinnen und Sänger, die auf jede noch so kleine Geste reagierten. Sie meisterten die hohen Anforderungen der ganz unterschiedlichen Kompositionen, die zudem den vollen Stimmumfang ausschöpften, mit großer Klarheit und Expressivität. Bewundernswert waren die Nuancen im Ausdruck, im Tempo und in der Interpretation der Texte und der Musik. Nach dem Lied "Power of Nature" des Zeitgenossen Alwin Schronen gab das Ensemble zum Schluss einen tiefen Einblick in die Kompositionskraft des Oberpfälzer Komponisten Hans Koessler, dem "Cantabile Regensburg" in diesem Jahr eine CD-Aufnahme widmen wird. Nicht nur das Publikum war gerührt von der Reinheit und Aussagekraft des Ensembles; auch Matthias Beckert zeigte sich nach dem frenetischen Beifall emotional: "Es ist für mich immer einer große Freude, hier in der Pfarrkirche aufzutreten. Habe ich doch in dieser Region meine Wurzeln", sagte er und lobte den "intimen" Rahmen in dem Gotteshaus. Er dankte den Zuhörern ganz herzlich für ihr Kommen und der Pfarrei, dass sie die Kirche zur Verfügung gestellt hatte. Mit dem "Abendlied" von Josef Rheinberger als Zugabe endete ein Konzert, das allen Besuchern unvergessen bleiben wird.


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