Tierheim

Neubau bald unter Dach und Fach

Die Arbeiten am Projekt in Zell kommen zügig voran. Das Bauprojekt war Thema im Kreistagsausschuss für Bau und Verkehr.
Blick auf die Baustelle des Tierheimes, wo das Aufstellen der Betonfertigteile und die Rohbauarbeiten ihrem Ende entgegengehen. Noch vor dem Winter soll das Dach dicht gemacht werden. Foto: Günther Geiling
 
von GÜNTHER GEILING
Der Rohbau für das neue Tierheim bei Zell soll noch vor dem Winter sein Dach erhalten und damit dicht gemacht werden. Diese Zielaussage traf Architekt Marko Fleischmann vom Landratsamt Haßberge bei seinem Sachstandsbericht vor den Mitgliedern des Ausschusses für Bau und Verkehr.
Mit einer Bilddokumentation zeigte er den Kreisräten den Baufortschritt auf dem Wiesengrundstück bis zu den aktuellen Rohbauarbeiten.

Im August 2015 hatte man mit Probeschürfungen begonnen, welche die Wassersituation in diesem Bereich aufzeigen sollten. Ebenso musste die dort vorhandene Flächendrainage umverlegt werden.
In diesem Jahr begannen die Bauarbeiten im März mit dem Anschluss der Trinkwasserleitung von Zell zum Baugrundstück. Fleischmann zeigte Bilder vom vorhandenen Grundwasser und davon, wie man die Gründung mit einer Aufschotterung und Filterflies vornahm. Mit Plattendruckversuchen habe man die Standfestigkeit geprüft, aufwendig Leitungen verlegt und die Feinplanung erstellt.


Fertigteile aus Beton

Aufwendig sei auch die Dämmung der Bodenplatte mit 90 vertikalen Anbindungen und hunderten Metern von Leitungen gewesen, denn in die Bodenplatte seien auch die Heizrohre eingebaut worden. In den vergangenen Tagen seien die Fertigteile aus Beton aufgestellt worden und nun fänden die Maurerarbeiten statt. In der Woche zischen 10. und 14. Oktober solle mit der Dacherrichtung bei der ersten Halle begonnen werden. Insgesamt seien für die Dacharbeiten drei bis vier Wochen veranschlagt.

Den Kreisrat Thomas Wagenhäuser interessierten die Arbeiten durch den Grüntrupp und wie diese Kosten in die Gesamtkalkulation eingingen. Landrat Wilhelm Schneider (CSU) meinte, dass man eben überall versuche, Kosten einzusparen und diese Kosten natürlich durch innere Verrechnungen dargestellt würden. Natürlich wären Einsparungen wichtig, denn der Landkreis trage alle Kosten, die über eine Million Euro hinausgehen, während die Million auf die Gemeinden entsprechend ihrer Einwohnerzahl umgelegt würden. Schneider dazu: "Durch die angeheizte Konjunktur kommt es derzeit zu leichten Überschreitungen bei den Kostenansätzen, die aber noch überschaubar sind."

Kreisrat Reinhold Giebfried wunderte der Aufwand bei der Verlegung der Heizungsrohre, die wie bei einem Hausbau aussähen. "Wird es bis zum Jahreswechsel dicht?", war die Frage von Kreisrat Helmut Dietz. Hierzu erklärte Architekt Fleischmann, dass auch die Fenster und Türen ausgeschrieben seien und in der Sitzung noch vergeben würden. "Unser Ziel ist es, das Gebäude dicht zu bekommen."


Buslinien nach Coburg

Im weiteren Verlauf der Sitzung wurden zwei Buszubringerlinien in Richtung Coburg vergeben. Wie Susanne Lutz dazu ausführte, wären diese für einen bedarfsgerechten Anschluss nach Coburg geboten, aber die Verhandlungen mit Coburg seien nicht leicht gewesen. Es ging hier um grenzübergreifende Linien und Beförderungen von Schülern in Richtung Coburg. Für die beiden Linien seien zehn Verkehrsunternehmen zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert worden, aber nur jeweils drei hätten ein Angebot eingereicht. Für die Anbindung an die Linie 8301 (Bereich Maroldsweisach, Altenstein, Dürrenried) in Richtung Coburg habe die Firma Schnabel aus Hafenpreppach das günstigste Angebot eingereicht.
Für die Anbindung an die Linie 8319 Bereich Untermerzbach in Richtung Coburg habe die Firma Ebner-Reisen aus Ebern den Zuschlag erhalten.
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